Konkurrenz zu Paypal

Amazon startet Bezahldienst "Bezahlen über Amazon"

Donnerstag den 28.04.2011 um 10:46 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

Amazon hat einen eigenen Bezahldienst gestartet. Mit dem in Deutschland als "Bezahlen über Amazon" bezeichneten Online-Bezahldienst tritt Amazon in Konkurrenz zu Paypal.
Bezahlen über Amazon (Bild: Amazon)
Vergrößern Bezahlen über Amazon (Bild: Amazon)
© Amazon
" Bezahlen über Amazon " (in den USA Amazon Checkout genannt) richtet sich an Online-Händler aus Deutschland, die ihren Kunden ein neues Bezahlverfahren anbieten wollen. Der große Vorteil: Jeder Kunde, der in einem Online-Shop einkaufen will, kann das sofort tun und umgehend bezahlen, ohne seine Bank- beziehungsweise Kreditkartendaten auf dem jeweiligen Shop eigens eingeben zu müssen. Weil er einfach mit seinen bereits bei Amazon hinterlegten Kontodaten bezahlt. Das dürfte vielen potenziellen Kunden die Hemmschwelle für einen Online-Einkauf in einem noch fremden Shop nehmen. Zudem kann der Online-Shop-Besitzer Amazons Sicherungsmaßnahmen gegen Betrugsversuche nutzen.

Bezahldienste für das Internet

Der Nachteil: Online-Shop-Anbieter nutzen damit das Bezahlverfahren eines möglichen Konkurrenten, nämlich das von Amazon. Und müssen Amazon natürlich eine Provision zahlen : Bei bis zu 5000 Euro Umsatz im Monat kassiert Amazon 35 Cent pro Transaktion zuzüglich 1,9 Prozent vom Wert der Transaktion (innerhalb der EU). Bezahlungen außerhalb der EU kommen teurer, bei einem höheren Umsatz als 5000 Euro im Monat sinkt der prozentuale Gewinnanteil von Amazon stetig.

Tipps für den sicheren Online-Einkauf

Bei der Umsetzung von „Bezahlen über Amazon“ kann der Shop-Anbieter zwischen Inline-Checkout (der Bezahlvorgang wird komplett in die Website des jeweiligen Shops integriert) und Standard-Checkout (mit dem Anazon-Layout) wählen.
Alle Details zum neuen Paypal-Konkurrenten beschreibt Amazon hier .

Donnerstag den 28.04.2011 um 10:46 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (12)
  • kalweit 15:45 | 29.04.2011

    Zitat: hans10
    dass der Markt für Bezahldienste noch lange nicht gesättigt ist


    In Deutschland gibt es meiner Meinung überhaupt keinen Markt für Bezahlsysteme. Würde iebäh seine Kunden nicht zur Nutzung von Paypal zwingen, wäre auch das hierzulande bedeutungslos.

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  • chipchap 14:07 | 29.04.2011

    Zitat: EBehrmann
    Was ist falsch, dass jemand, der den Bankcomputer knackt,...

    Und welche Daten denkst Du, liegen auf dem 1. Rechner?

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  • hans10 13:08 | 29.04.2011

    Zitat: kalweit
    Das ist aber bei jedem Dienst, mit einem gewissen Marktanteil so. .......


    .... ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen,
    dass der Markt für Bezahldienste noch lange nicht gesättigt ist,
    wenn immer noch weitere Firmen auf diesen Matkt drängen.

    Offensichtlich lässt sich (bei Amazon) das Geld leichter mit dem Bezahldienst verdienen
    als mit der Vermittling vom Waren im Internet.

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  • kalweit 08:13 | 29.04.2011

    Zitat: hans10
    Auch wer sich als Internet-Anbieter dem Bezahldienst von Amazon anschließt wird kräftig zur Kasse gebeten.


    Das ist aber bei jedem Dienst, mit einem gewissen Marktanteil so. Ich kann zum Glück noch darauf verzichten. Meine Kunden bevorzugen klassische Bezahlmethoden und ich bin nicht böse darüber.

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  • EBehrmann 07:44 | 29.04.2011

    @ Hans
    In dem von Dir aufgeführten Tread ging es um Pearl, nicht um Amazon.

    Ich kann nur von guten Erfahrungen mit Amazon berichten.
    Hatte jetzt das erste Mal, dass ein Händler die Ware nicht lieferte. Ich war wohl nicht der Einzige, dem das passierte. Noch bevor ich mich beschwerte, bekam ich eine Nachricht von Amazon, dass ich mein Geld zurück bekomme. Am nächsten Tag war das Geld wieder auf meinem Konto, der Händler wurde nicht mehr bei Amazon geführt.

    Bi EBay ist das langwieriger.

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