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Konkurrenz macht T-Online zu schaffen

Der Wettbewerb im DSL-Markt hat bei T-Online Spuren hinterlassen.

Der harte Wettbewerb auf dem DSL-Markt hat im 2. Quartal 2005 bei Europas größtem Internetanbieter T-Online seine Spuren hinterlassen. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) ist gegenüber dem Vorjahr von 130,6 auf 92,6 Millionen Euro gesunken, teilte die Tochter der Deutschen Telekom am Mittwoch in Darmstadt mit. Der Umsatz kletterte auf 522 (Vorjahr: 499,5) Millionen Euro, während der Überschuss auf 60,9 (88,2) Millionen Euro sank. Die Zahl der DSL-Neukunden erhöhte sich um 182.000. Konzernweit stieg die Zahl der Breitbandkunden bis Ende Juni auf knapp 4,2 Millionen.

Mit einer massiven Preissenkungen hat Vorstandschef Rainer Beaujean den Druck auf die Konkurrenten erhöht: "Wir konnten unter anderem aufgrund unseres Jubiläumsangebots im Juli mehr als 130.000 DSL-Tarifkunden neu dazu gewinnen", sagte er. Es bekräftigte das Ziel, im laufenden Jahr mindestens 50 Prozent der potenziellen Neukunden für T-Online zu gewinnen.

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