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Konkurrenz für Google: Fastbot

07.10.2004 | 12:19 Uhr |

Eine Suchmaschine die mitlernt - das soll Fastbot sein.

Eine neue Suchmaschine will Google das Fürchten lehren. Nachdem die Testphase sich dem Ende nähert, ist ab sofort die erste freigegebene Version von Fastbot online, wie die Entwickler bekannt gaben.

Fastbot verspricht Suchergebnisse mit weniger Suchmaschinen-Spam, also weniger oder keine Werbung beziehungsweise kommerzielle Links in der Trefferliste. Möglich soll das eine neue Datenbank-Technologie machen.

Sollten in der Trefferliste solche Spam-Seiten auftauchen, kann sie der Anwender über den Button "Spam melden" an ein Anti-Spam-Team melden. Über die Funktion "anonym öffnen" kann der Benutzer die Zielseite über einen speziellen Proxy-Server laden, der die Identität des jeweiligen Benutzers verschlüsselt. Des Weiteren bietet Fastbot Funktionen wie einen kostenlosen SMS Versand und eine Fastbot-Toolbar für den Internet Explorer an.

Stolz sind die Macher darauf, dass Fastbot selbstständig die Suchbedürfnisse des Benutzers anhand dessen Suchhistorie analysieren und sich daran anpassen kann. So sollte die Suchmaschine nach einer gewissen Zeit in der Lage sein zu "wissen", ob der Benutzer zum Beispiel bei der Eingabe von "Käfer" an den Volkswagen oder an ein Insekt denkt.

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