Mit unserem zweiten Tool können Sie viel radikaler zur Sache gehen: 31:1:73/:pcwListkill räumt unter Windows 2000 und XP kompromisslos mit allen Prozessen auf, die Sie nicht vorher explizit zur erwünschten Spezies deklariert haben.
Der richtige Zeitpunkt, diese Waffe einzusetzen, ist gekommen, wenn das System fremdgesteuert wirkt und offensichtlich nicht mehr auf Ihre Befehle reagiert. Desgleichen, wenn sich in einem Taskviewer plötzlich Prozesse tummeln, die Sie weder kennen noch installiert haben. Schließlich auch, wenn Windows durch zahlreiche Autostart-Prozesse dermaßen lahmt, dass nur noch ein großer Befreiungsschlag hilft. Dafür reicht ein Klick auf "KILL“. Beachten Sie dabei, dass pcwListKill keine Rücksicht auf ungespeicherte Dateien nimmt!
Das Tool vergleicht einfach zwei Listen: Die eine enthält alle aktuell laufenden Prozesse. Sie sehen sie in der oberen Fensterhälfte. Die zweite Liste unten enthält alle explizit erlaubten Prozesse. Diese Whitelist enthält von vornherein kritische und unentbehrliche Systemprozesse sowie alle Programme, die Sie zuvor dort selbst aufgenommen haben. Ein Klick auf "KILL“ startet den Vergleich der beiden Listen und beendet alle Prozesse aus der oberen Liste, die in der Whitelist fehlen oder dort nicht genau identisch vorliegen. Das Tool checkt nämlich auch die Prüfsummen, die bei jedem Einlesen der Prozessliste angelegt werden, und lässt sich auch von getarnten Schädlingen nicht übers Ohr hauen.
Whitelist anpassen: Um selbst Programme in die Whitelist aufzunehmen, rufen Sie die jeweilige Anwendung auf, etwa Word oder Excel, starten dann pcwListKill (oder klicken dort auf "Aktualisieren") und doppelklicken in der oberen Fensterhälfte jeweils auf die erwünschte Anwendung. Diese wird dann unten in die Liste der erlaubten Prozesse übernommen. Umgekehrt ist es ebenso einfach, bisher erlaubte Tasks zu verbieten. Per Doppelklick auf den Eintrag im unteren Fenster entfernen Sie ihn aus der Whitelist.
Über den Button "Konfig. weg" können Sie die bisherige Whitelist komplett löschen und neu anlegen. Das empfiehlt sich vor allem nach dem Installieren von Updates oder Service Packs: Diese können zu geänderten Prüfsummen von System-Prozessen führen.
Die Schaltfläche "Prozess-Definition" führt Sie zur neuen PC-WELT-Prozessdatenbank. Abgerufen wird immer der in der oberen Fensterhälfte markierte Prozess. Eine Markierung in der unteren Fensterhälfte bleibt unberücksichtigt.
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