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Hama DVB-T-Stick USB 2.0 im Test

22.10.2009 | 16:20 Uhr |

Der kompakte DVB-T-Stick Hama DVB-T-Stick USB 2.0 eignet sich besonders gut für den mobilen Einsatz. Seine Empfangsleistung ist auch an schwierigen Standorten überzeugend.

Der DVB-T-Stick Hama DVB-T-Stick USB 2.0 ist in einem weißen Kunststoffgehäuse untergebracht. Mit seinen Maßen von 52 x 22 x 10 Millimetern (L x B x H) ist der Hama DVB-T-Stick USB 2.0 äußerst kompakt und eignet sich deshalb sehr gut für den mobilen Einsatz am Note- oder Netbook. Außerdem macht sich der Hama DVB-T-Stick USB 2.0 so schmal, dass er keinen naheliegenden zweiten USB-Anschluss am Rechner blockiert. Allerdings arbeitet der DVB-T-Stick ausschließlich an einer USB-2.0-Schnittstelle.

Installation: Der Hama DVB-T-Stick USB 2.0 ist flott installiert. Nachdem der Stick via USB-Port am PC oder Notebook angesteckt und die Installations-CD eingelegt war, begann die Treiberinstallation für den Hama DVB-T-Stick USB 2.0, die lediglich rund eine Minute dauerte. Das Einrichten der TV-Software Arcoft Totalmedia 3.5 ist nach rund zwei Minuten erledigt - das ist kurz. Nach dem ersten Start von Totalmedia wählten wir die TV-Funktion aus und gelangten so in den Assistenten zur Einrichtung des Fernsehempfangs. Während des Sendersuchlaufs zeigte das Programm die Signalstärke der gefundenen Sender an. Der Hama DVB-T-Stick USB 2.0 fand alle 23 Sender im Kernbereich des Münchener DVB-T-Sendegebiets und erreichte bei allen Sendern stets die beste Leistung. Dauer des Suchlaufs: nur 2:30 Minuten. Auch an schwierigen Empfangsplätzen entpuppte sich der Hama DVB-T-Stick USB 2.0 als leistungsfähig, denn er fand alle Sender mit einer Qualität von 90 bis 100 Prozent. Alle Programme wurden einwandfrei dargestellt. Nach dem Suchlauf lassen sich die Sender nach den eigenen Bedürfnissen einfach und schnell sortieren.

Ausstattung: Im Paket des Hama DVB-T-Stick USB 2.0 fand sich lediglich eine Stummelantenne, ein Antennenadaper, eine Kurzanleitung und die Installations-CD. Sie enthält neben gängigen Windows-Treibern auch eine OEM-Version von Elgato EyeTV für den Einsatz am Apple Macintosh. Ein USB-Verlängerungskabel fehlt dem Hama DVB-T-Stick USB 2.0 ebenso wie eine Fernbedienung.

Software: Die mitgelieferte Programm Totalmedia 3.5 des Hama DVB-T-Stick USB 2.0 ist keine reine TV-Anwendung, sondern ein komplettes Mediacenter, das auch Videos, Bilder oder Audio-Dateien verwaltet. Gegenüber einer reinen TV-Anwendung bietet Totalmedia einen geringeren Funktionsumfang, ist aber im Gegensatz zu vielen anderen Mediacentern recht einfach zu bedienen. Der elektronische Programmführer EPG des Hama DVB-T-Stick USB 2.0 ließ sich über das Internet abrufen. Ebenfalls übers Web greift die Software auf TVTV zu. Hier sind die ersten 30 Tage kostenlos, dann ist der Dienst kostenpflichtig. Weitere Funktionen sind Teletext, Timeshift, Videorecorder mit zeitversetzter Programmierung. Anwender, die eine reine TV-Software bevorzugen, können den Hama DVB-T-Stick USB 2.0 auch mit Fremdsoftware betreiben. Der Treiber des Hama DVB-T-Stick USB 2.0 unterstützt den dafür notwendigen BDA-Standard.

Fazit: Der DVB-T-Stick Hama DVB-T-Stick USB 2.0 zeigte sich im Test als empfangsstarker TV-Empfänger für das digitale terrestrische Fernsehen. Selbst an schwierigen Empfangsorten zeigte der Hama DVB-T-Stick USB 2.0 eine überdurschnittliche Empfangsqualität. Die mitgelieferte Software Arcsoft Totalmedia ist ein komplettes Mediacenter und bietet deshalb keine so umfangreiche Funktionalität wie eine reine TV-Software.

Alternativen: Der DVB-T-Stick Terratec T5 ist einer der empfangsstärksten DVB-T-Empfänger, die wir bisher im Test hatten. Dies liegt an den zwei integrierten TV-Empfängern. die sich im Diversity-Modus zusammen schalten lassen, um das Eingangssignal zu verstärken. Der Stick fand auch an sehr ungünstigen Standorten alle Sender mit bester Qualität.

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