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VoIP verzeichnet starkes Wachstum

20.10.2007 | 16:03 Uhr |

Voice over IP, das Telefonieren über eine Internetleitung, befindet sich weiter auf dem Vormarsch. Fast 70 Prozent der Telekommunikations-Unternehmen nutzen die Technik bereits. Analog- oder ISDN-Anschlüsse hingegen werden immer seltener.

Mehr als zwei Drittel aller Fach- und Führungskräfte in der Telekommunikationsbranche messen Voice over IP Telefonaten bereits eine größere Bedeutung zu als klassischen Angeboten. Analog- oder ISDN-Anschlüsse hingegen werden immer seltener, seien aber noch ein wesentlicher Bestandteil der Produktpalette. Zu diesem Ergebnis kann die aktuelle Studie TELCO Trend von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit TeleTalk . VoIP konnte sich demnach bereits auf Rang zwei der drei wichtigsten Telefondienstleistungen vorarbeiten. Die größten Erträge erzielen Telekommunikationsanbieter aktuell noch mit DSL-Anschlüssen. Mehr als zwei Drittel der Befragten nannten das Breitbandinternet als die aktuell wichtigste Technologie. Dicht darauf folgen der Mobilfunkstandard UMTS sowie die Internettelefonie über Voice over IP.

Neben VoIP und der klassischen Telefonie über das Festnetz gewinnt auch das Internetfernsehen (IPTV) immer mehr an Bedeutung. Immerhin ein Fünftel der Befragten sieht darin einen wichtigen Telekommunikationszweig. Durch die Verbreitung breitbandiger DSL-Zugänge erhofft sich die Branche in Zukunft weitere Marktanteile für das Fernsehen über das Internet. Investitionen in diesem Segment sind demnach schon beschlossene Sache, vor allem zielgruppenspezifische Inhalte in hoher Qualität sollen verstärkt Zuschauer und Werbekunden anlocken. Ein weiterer Trend bei den Kommunikationsanbietern ist das Angebot unterschiedlicher Dienstleistungen aus einer Hand. Damit sollen Synergien genutzt und die Produktpalette erweitert werden. Gebündelte Angebote von Fernsehen, Telefon, Mobilfunk und Internet sollen zudem die Kundenbindung fördern und die Kosten im Backoffice senken.

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