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Der zweite Android kommt zum Kampfpreis

Mit dem Kogan Agora kommt demnächst das zweite Android-Handy auf den Markt. Es wird in Australien produziert und stammt von dem Unternehmen Kogan Technologies. Der Preis ist unschlagbar: das Smartphone kostet nur umgerechnet 150 Euro, für die aufgemotzte Pro-Variante verlangt der Hersteller 200 Euro.

Mit dem T-Mobile G1 gibt es erst ein einziges Modell mit dem neuen Google-Betriebssystem Android. Nun hat ein zweiter Hersteller ein Android-Handy angekündigt. Das kommt überraschenderweise nicht aus China oder von einem etablierten Hersteller wie Samsung, sondern aus Australien.

Das Kogan Agora ist ein Barrenhandy mit Volltastatur, das stark an die Blackberrys von RIM und an Samsungs Blackjack-Modelle erinnert, die in den USA äußerst populär sind. Mit Maßen von 108x64x15 Millimetern ist der neue Androide aber ziemlich dick. Das Business-Smartphone wird in zwei Varianten angeboten.

Beim abgespeckten Agora kann man die Highlights an einer Hand abzählen: 2,5 Zoll großer QVGA-Touchscreen, UMTS, 3,5-Millimeter Kopfhöreranschluss und microSD-Slot. Die Pro-Variante ist interessanter, hier packt Kogan zusätzlich eine 2-Megapixelkamera, WLAN und GPS in das Gehäuse. Der Prozessor ist bei beiden Varianten mit schnellen 624 Megahertz getaktet. Das Kogan Agora wird für günstige 150 Euro (299 Australische Dollar) verkauft, das Agora Pro kostet 200 Euro (399 AUD). Beide Modelle werden ab dem 29. Januar 2009 ausgeliefert.

Kogan Technologies ist ein australisches Unternehmen, das 2006 von dem russischen Geschäftsmann Ruslan Kogan gegründet wurde. Es ist vor allem in Australien und Neuseeland präsent und verkauft dort elektronische Konsumartikel wie Flachbildfernseher, Digitalkameras und Blue-Ray-Player.

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