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Koffice 1.6 mit besserer Bildbearbeitung und Datenbank

17.10.2006 | 13:21 Uhr |

Wer Koffice als Büro-Suite unter Linux mit KDE nutzt, kann sich jetzt die Version 1.6 vom Server ziehen. Die wesentlichen Neuerungen gibt es bei der Bildbearbeitung Krita und bei der Datenbank Kexi.

Koffice 1.6 steht zum Download bereit. Laut Changelog überarbeiteten die Entwickler eine Reihe von Einzelanwendungen von Koffice, die wichtigsten Änderungen gibt es aber bei Krita und Kexi.

Die Bildbearbeitung Krita bietet nun ein magnetisches Auswahlwerkzeug und Ebenen-Masken. Neue Filter kamen ebenfalls hinzu. PDF-Dateien kann man jetzt mit Krita öffnen und in Bitmaps umwandeln.

Mit Kexi, der Datenbankanwendung von Koffice, lassen sich nun Bilder verarbeiten und Datenbanken komprimieren. Die Anwendung verspricht darüber hinaus eine automatische Dateityp-Erkennung.

Kformula, der mathematische Formeleditor von Koffice, unterstützt das Open-Document-Format ODF (jetzt das Standard-Dateiformat) und Mathml.

Auf einen speziellen Aspekt sind die Macher von Koffice besonders stolz: Verschiedene Teilanwendungen von Koffice (derzeit: Kspread, Krita und Kexi) lassen sich durch Skripte steuern. Eine so genannte Skript-Brücke namens Kross sorgt dafür, dass man Skripte für Koffice in Python und Ruby schreiben kann. Die deutlich bekannteren Sprachen Javascript und Java sollen ebenfalls bald unterstützt werden.

Das kostenlose Koffice 1.5.1 ist ähnlich wie Openoffice.org und Microsoft Office eine komplette Bürosuite. Die Open-Source-Anwendung umfasst die Textverarbeitung Kword, das Präsentationsprogramm Kpresenter, Kspread als Tabellenkalkulation, Kivio zum Erstellen von Flussdiagrammen sowie Datenbanken, ein Vektorgrafikprogramm und eine Bildbearbeitung und einige weitere Teilanwendungen.

Der Download des deutschsprachigen Koffice 1.6 ist als tar-bzip2-Archiv 4,2 MB groß.

Download: Koffice 1.6 deutsch

Weitere Mirror für das deutschsprachige Koffice 1.6 finden Sie über diesen Link .

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