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Google-Suche mit Fakten-Datenbank erweitert

18.05.2012 | 20:57 Uhr |

Google erweitert seine Suchmaschine um inhaltliche Querverweise und verspricht damit deutlich genauere Ergebnisse.

Die Suchmaschine von Google kann nun auf eine Datenbank mit geprüften Informationen, Biografien und Fotos zugreifen. Von der Knowlegde Graph  genannten Technologie dürfen sich Suchende bessere Ergebnisse erhoffen, da die eingetippten Begriffe nach unterschiedlichen Bedeutungen gruppiert werden können. Google stellt dann automatisch Zusammenhänge zu ähnlichen Themen her.

Als Beispiel führt Google den Suchbegriff Taj Mahal an. Die Suchmaschine stellt fest, dass es sich dabei um das berühmte Mausoleum in Indien, einen US-Blues-Musiker oder ein Casino-Hotel in Atlantic City handeln könnte. Google präsentiert daher zuerst Daten und Bilder zum Bauwerk in Indien. Mit einem weiteren Klick können hingegen Details zum Musiker oder Casino aufgerufen werden.

Besser suchen: Nutzlose Ergebnisse ausschließen

Der Suchmaschinenriese arbeitet bereits seit zwei Jahren an seiner Knowledge Graph Datensammlung. Insgesamt finden sich darin 500 Millionen Informationen zu Personen, Sehenswürdigkeiten und Begriffen, die bei Suchanfragen automatisch erkannt und inhaltlich verknüpft werden können. Ein weiteres Beispiel für die neue Technik ist die Suche nach dem Maler und Bildhauer Leonardo da Vinci. Google erkennt, dass die Zeit der Renaissance bei diesem Begriff eine große Rolle spielt und zeigt daher parallel Kunstwerke dieser Epoche an.

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