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Know-how: Videoschnitt mit Kino

Hobby-Regisseuren liefert die Software Kino alles, was sie brauchen, um digitale Videos zu schneiden, sie mit Effekten zu versehen und als fertigen Film zu exportieren.

Digitaler Videoschnitt ist auch unter Linux kein Fremdwort. Mit dem einfach zu bedienenden DV-Schnittprogramm Kino können Sie in kürzester Zeit Ihre eigenen Filme am Linux-PC zusammenbasteln.

Die relativ junge, aber stabile Software verzichtet zwar auf grafische Funktionen, etwa ein klassisches Timeline-Fenster für die Übersicht über die Schnittreihenfolge oder eine separate Tonspur. Dafür ist das teils englisch-, teils deutschsprachige Programm übersichtlich, und auch Einsteiger kommen schnell zu ihren ersten Erfolgen als Filmregisseur.

Das Programm liefert alle wichtigen Schnittwerkzeuge in Form von Modulen, die Sie über die Buttons im rechten Fensterteil erreichen. Jedes Modul entspricht dabei einem Arbeitsschritt auf dem Weg zum fertigen Film.

Wir erklären Ihnen die Programmmodule anhand von Kino 0.7.1, das etwa Suse Linux 9.3 mitbringt, in der Reihenfolge, in der sie beim digitalen Videoschnitt zum Einsatz kommen: vom Digitalisieren des Rohmaterials bis zum Mastern des fertigen Films. Nach kurzer Einarbeitungszeit können Sie bereits mit dem Schneiden beginnen. Dem Filmabend im Pantoffelkino steht damit bald nichts mehr im Wege.

Know-how: Linux - Videoschnitt mit Kino

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