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Ausgeglichene Klimabilanz bei Dell

11.08.2008 | 14:03 Uhr |

Laut eigenen Angaben hat PC-Hersteller das selbstgesteckte Ziel erreicht, in seinen Produktionsstätten Energie zu sparen und den Ausstoß von CO2 zu reduzieren.

Dell hatte als erster großer Hersteller der IT-Branche letzten September angekündigt, bis Ende 2008 in allen firmeneigenen Anlagen kohlendioxidneutral produzieren zu wollen. Um eine ausgeglichene Energiebilanz zu erreichen, müssen Unternehmen ihren Kohlendioxid-Ausstoß verringern oder dafür sorgen, dass der Kohlenstoff gebunden wird, beispielsweise durch Aufforstungsprojekte. Häufig werden auch so genannte Kompensationsprojekte genutzt, mit denen Unternehmen ihren CO2-Ausstoß durch freiwillige Zahlungen ausgleichen.

Dell gab letzte Woche bekannt, das Unternehmen habe Monate vor dem selbstgesteckten Ziel die angestrebte CO2-Neutralität erreicht.

„Klimaschutz bestimmt jeden Aspekt unseres globalen Geschäfts“, sagt Geschäftsführer Michael Dell. „Dazu gehört auch, neue Standards für eine bessere Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu entwickeln, die unseren Kunden Kosten sparen und außerdem die Umwelt schonen. Nur so können wir als Unternehmen wachsen und gleichzeitig daran arbeiten, die Umwelt zu erhalten.“

Dell ist eine Partnerschaft mit Conservation International eingegangen, um mehr als 240.000 Hektar tropischen Regenwaldes in Madagaskar zu erhalten, die sonst zerstört würden. Dadurch würde über die nächsten fünf Jahre ein erheblicher Kohlendioxid-Ausstoß verhindert.

Die Dell-Firmenzentrale in Texas wird ausschließlich mit grüner Energie versorgt. Außerdem hat das Unternehmen den weltweiten Zukauf von Strom aus Wind- und Sonnenenergie sowie Methangas seit 2004 von 12 auf 116 Millionen kWh gesteigert.

Zu Dells Klimaprojekten gehört außerdem der Erwerb von Zertifikaten für erneuerbare Energien sowie Investitionen in Windenergie-Projekte in China, Indien und den USA.

„Unser Unternehmen spart durch eine bessere Energieausnutzung jährlich rund drei Millionen US-Dollar sowie 20.000 Tonnen Kohlendioxid“, so Michael Dell.

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