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Klez-H-Wurm löst weltweite "Epidemie" aus

24.04.2002 | 14:18 Uhr |

Seit einigen Tagen nimmt die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen durch den Klez-H-Wurm massiv zu. Auch in Deutschland grassiert dieser Schädling stark, wie mehrere Sicherheitsexperten warnen. Der Wurm verursacht eine Maillawine und kann vertrauliche Daten von Ihrem PC im Internet verbreiten.

Seit einigen Tagen nimmt die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen durch den Klez-H-Wurm massiv zu. Auch in Deutschland grassiert dieser Schädling stark, wie mehrere Sicherheitsexperten warnen.

Klez-H verbreitet sich nun schon in der zweiten Woche mit hohem Tempo rund um den Globus. Wenn Klez-H zuschlägt, löst er eine Maillawine aus. Am 17. April wurde Klez-H nach Angaben des finnischen Virenexperten F-Secure in mehreren asiatischen Staaten entdeckt. Seitdem hat sich die Malware weltweit ausgebreitet. Infektionen werden aus den USA, Großbritannien und Mitteleuropa gemeldet.

Klez-H Ausbreitung (Foto: www.Messagelabs.com)

Mikko Hypponen, Manager von F-Secure befürchtet, dass Klez-H eine ganze Weile aktiv bleiben könnte, möglicherweise sogar Monate lang. In den letzten Tagen habe sich die Verbreitungsgeschwindigkeit von Klez-H nicht verringert, obwohl mittlerweile alle wichtigen Antiviren-Programme den Wurm erkennen. Das ist ein Indiz dafür, dass viele PC-Benutzer keine Virenscanner einsetzen beziehungsweise die Signaturen für ihre Scanner nicht auf den neuesten Stand gebracht haben.

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