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Kleinste Antenne der Welt

29.11.2000 | 16:13 Uhr |

Der Elektronikkonzern Philips hat eine neuartige Miniatur-Antenne für den Einsatz in mobilen Geräten vorgestellt. Durch eine neue Materialtechnologie sei es erstmals gelungen, die Antenne rund acht Mal so klein wie herkömmliche Modelle zu machen.

Der Elektronikkonzern Philips hat eine neuartige Miniatur-Antenne für den Einsatz in mobilen Geräten vorgestellt. Durch eine neue Materialtechnologie sei es erstmals gelungen, die Antenne rund acht Mal so klein wie herkömmliche Modelle zu machen.

"Die keramischen Antennen ermöglichen völlig neue Generationen von mobilen Kommunikations-Geräten", meinte Robert Gossink, Leiter der deutschen Philips Forschungslaboratorien in Hamburg.

Selbst integrierte Antennen wie etwa in verschiedenen Handy-Typen bräuchten noch immer sehr viel Platz, so Rebekka Porath, Entwicklungsleiterin bei Philips. Unter einer Länge von mindestens 7,5 Zentimeter konnte bislang keine Antenne hergestellt werden.

Dagegen soll die neue Entwicklung aus einer speziellen, im Hochfrequenzbereich verlustarm arbeitenden Keramik Größen im Millimeterbereich bis hin zu maximal zwei Quadratzentimetern erreichen. Damit würden sie problemlos in die verschiedensten aktuellen und künftigen mobilen Gerätetypen passen. "Auf die Antenne braucht künftig kein Entwickler mehr Rücksicht zu nehmen", meinte Porath.

Externe Antennen an mobilen Geräten werde es künftig nicht mehr geben, so Porath. Mit der Keramik-Antenne habe Philips eine der Schlüsselkomponenten in der neuen Mobilgeneration zum Verschwinden gebracht.

Das niederländische Unternehmen rechnet gegenüber seinen Mitkonkurrenten mit einem Entwicklungs-Vorsprung von rund einem Jahr. Die ersten Antennen sollen voraussichtlich im kommenden Jahr zur Marktreife kommen und in Deutschland hergestellt werden. (PC-WELT, 29.11.2000, dpa/ mp)

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