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Kleingedrucktes bei Tarifwechsel wichtig

05.08.2007 | 15:51 Uhr |

Wer seinen Telekommunikationsanbieter wechseln möchte, sollte neben dem Preis auch das Kleingedruckte im Auge behalten. Darin verstecken sich häufig zusätzliche Kosten oder teure Zusatzfeatures, die für das eigene Telefonier- und Surfverhalten nicht notwendig sein könnten.

In den letzten Wochen stieg die Werbeaktivität der Telekommunikationsanbieter, die mit günstigen Tarifen und Paschalpreisen locken, rasant an. Ob O2 , Tele2 oder die Telekom-Billigmarke congstar – ein Wechsel zur Konkurrenz wird immer schmackhafter. Mit hohen Bandbreiten, Pauschalpreisen für Handy- und Festnetzgespräche sowie Internetflatrates buhlen die Anbieter um ihre Kunden. Die günstigen Werbeangebote entpuppen sich jedoch häufig durch versteckte Kosten im Kleingedruckten als Mogelpackungen. Außerdem sollte der neue Tarif in Ruhe mit dem eigenen Telefonier- und Surfverhalten verglichen werden.

Weiterhin spielt es für einen Anbieterwechsel eine große Rolle, ob das gewünschte Angebot überhaupt am eigenen Wohnort verfügbar ist. Im Vergleich zu T-Home können alternative Anschlussanbieter meist nicht das gesamte Bundesgebiet abdecken. „Gerade Einwohner in ländlichen Regionen können oftmals leider nur davon träumen, ihren Anbieter zu wechseln", erklärt Martin Müller vom Onlinemagazin teltarif.de . Der Wohnort entscheidet häufig auch über die verfügbare Bandbreite des DSL-Zugangs, falls dieser überhaupt geschaltet werden kann. Vor dem Abschluss empfiehlt es sich außerdem, Kriterien wie die Vertragslaufzeit, zusätzliche Bündelprodukte wie Handyflatrates oder die Auslandstarife zu prüfen. Denn oft werden die beliebten Call by Call Vorwahlen von alternativen Netzbetreibern gesperrt. Dann bleibt nur die vom Anbieter des Vertrags vorgeschriebene Tariftabelle.

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