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Kleiner Sieg für Microsoft

30.01.2002 | 12:05 Uhr |

Der Softwaregigant Microsoft konnte jetzt eine kleinen Sieg im Kartellprozess für sich verbuchen: Richterin Colleen Kollar-Kotelly entschied, dass die Anwesenheit von Mediendiensten bei der Befragung von Zeugen unzulässig sei.

Der Softwaregigant Microsoft konnte jetzt eine kleinen Sieg im Kartellprozess für sich verbuchen: Richterin Colleen Kollar-Kotelly entschied, dass die Anwesenheit von Mediendiensten bei der Befragung von Zeugen unzulässig sei. Dies berichtet unsere englischsprachige Schwesterpublikation Infoworld .

Rückblick: Mitte Januar hatten die Redmonder das zuständige US-Bezirksgericht gebeten, Zeugenaussagen künftig nicht mehr öffentlich zugänglich zu machen ( wir berichteten ).

Der Softwaregigant begründete den Antrag mit dem Hinweis auf eine veränderte Rechtslage: Nach der außergerichtlichen Vereinbarung, sei das US-Justizministerium kein Kläger mehr. Damit entfalle eine gesetzliche Bestimmung, nach der Prozesse mit der US-Regierung öffentlich zugänglich gemacht werden müssten.

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