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Kasperskys Hitliste der schlimmsten Malware

28.01.2008 | 15:33 Uhr |

Ein Blick zurück: Kaspersky Lab hat seine Hitparade der Extremviren für Dezember 2007 veröffentlicht.

Wieder einmal hat das russische Sicherheitsunternehmen Kaspersky Lab die zehn extremsten Malware-Geschöpfe zusammengestellt. Darunter befindet sich 12-Kilobyte-Zwerge genauso wie 85-Megabyte-Riesen.

1. "Gierigster Schädling im Bank-Bereich"
…war Ende Jahr 2007 Trojan.Win32.Qhost.sx, der sich gegen die Nutzer von 42 Banken richtet.

2. "Gierigster Schädling für elektronische Geldsysteme"
…darf sich der Trojaner Trojan-Spy.Win32.Banker.bdn nennen. Er greift Kunden von drei elektronischen Geldsystemen an.

3. "Gierigster Schädling für Key Cards"
Hier siegte Trojan-Spy.Win32.Banbra.vf, indem er drei elektronische Geldkartensysteme angreift.

4. "Bestversteckter Schädling"
Backdoor.Win32.Hupigon.rc lässt sich gleich von elf verschiedenen Programmen komprimieren.

5. "Kleinster Schädling"
Trojan.BAT.KillFiles.gm löscht mit einer Größe von gerade einmal 12 Byte den Inhalt des Laufwerks C.

6. "Größter Schädling"
Genau das Gegenteil von Trojan.BAT.KillFiles.gm ist Backdoor.Win32.Bifrose.adr mit einer Größe von 85 MB.

7. "Feindseligster Schädling"
Backdoor.Win32.Hupigon.vqe löscht sämtliche Dateien- und Registry-Einträge der installierten Sicherheits-Lösungen.

8. "Im E-Mail-Traffic am weitesten verbreiteter Schädling"
Erneut konnte sich in dieser Kategorie Email-Worm.Win32.Netsky.q durchsetzen, der mittlerweile fast schon als Stammgast in diesem Rating gilt

9. "Am weitesten verbreitete Familie unter den Trojanern"
Backdoor.Win32.Rbot taucht in 673 Modifikationen auf.

10. "Am weitesten verbreitete Familie von Viren und Würmern"
Spitzenreiter dieser Kategorie wurde erneut Email-Worm.Win32.Zhelatin, dessen Modifikationen sich innerhalb von zwei Monaten fast verdoppelten. Mittlerweile besteht die Familie aus 69 Mitgliedern.

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