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Klein und leicht: Handheld-PC

Der neue Blackberry-Handheld der Firma RIM kommt mit 5 MB Flash-Memory und Tastatur. Er kostet 500 Dollar und soll Ende des Jahres auch in Deutschland auf den Markt kommen.

Konkurrenz für Palm: Die kanadische Firma Research In Motion (RIM) bringt eine neue Version ihres Handheld-Rechners "Blackberry" auf den US-Markt. Der kleine Organizer RIM ist Internet- und Mail-fähig und besitzt ein größeres Display und mit 5 MB Flash Memory mehr Speicher als sein Vorgänger. Außerdem lassen Mails jetzt auch mit dem Desktop-PC abgleichen.

Der neue Handheld basiert auf einem 386er Prozessor von Intel. Er misst 11,6 mal 7,8 mal 1,8 Zentimeter und ist (inklusive) Akkus 150 Gramm leicht. Im Gegensatz zu den stiftbasierten Organizern von Palm und Handspring verfügen die Handhelds von RIM über eine Mini-Tastatur.

Als Betriebssystem kommt das von der Firma eigens entwickelte System Blackberry 2.0 zum Einsatz. Es ist in zwei Versionen erhältlich: Die Exchange Edition wurde speziell für Microsoft-Exchange-Umgebungen entwickelt; mit der Internet-Edition lassen sich Mails abrufen. Künftig soll das Betriebssystem auch WAP (Wireless Application Protocol) unterstützen. Außerdem ist eine Version für Notes-Anwender in Vorbereitung.

Der RIM 957 soll im Mai in den USA für rund 500 Dollar in den Handel kommen. In Deutschland ist der Liefertermin für Ende des Jahres vorgesehen. (PC-WELT, 12.04.2000, sp)

Der neue Blackberry-Handheld von RIM

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