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Klein und günstig: HP e-Vectra

HP bringt einen kleinen Rechner für Unternehmen auf den deutschen Markt. Er soll besonders leicht zu bedienen und zu verwalten sein. Außerdem ist er laut HP besonders günstig im Unterhalt.

Hewlett Packard zeigt auf der CeBIT (Halle 1, Stand 7i2) den ersten Rechner seiner e-PC-Serie. Der e-Vectra ist HPs erster Vertreter der neuen Generation von platzsparenden, leichten und schicken USB-Rechnern. Er ist für den Einsatz im Unternehmen gedacht. Im Gegensatz zu anderen so genannten Legacy-Fee-Rechnern, bei denen auf alte Schnittstellen wie den ISA-Bus verzichtet wurde - etwa Compaqs iPaq - besitzt er aber parallele und eine serielle Schnittstellen.

Das Einstiegsmodell kommt im blau-weißen Gehäuse und ist 4 Kilogramm leicht. Er basiert auf einem Celeron-Prozessor, kommt mit 8,5-GB-Platte, 64 MB RAM sowie DVD- und CD-Laufwerk und ist für 550 Dollar zu haben (mit Win 98). Es soll ab Mitte März verfügbar sein. Weitere Modelle sollen mit 733-Pentium-III und Windows 2000 auf den Markt kommen. Der Rechner soll besonders leicht zu bedienen und zu verwalten sein.

HP betont außerdem den Kostenvorteil des neuen Geräts für die Unternehmen: Nicht nur die Lieferung sei wegen des kleinen Gehäuses billiger. Auch die Support-Kosten sollen niedriger sein - zum Beispiel weil der e-Vectra wie Notebooks eine externe Stromversorgung besitzt. Es müsse dadurch nicht aufwendig das Gehäuse geöffnet werden, um zu prüfen, ob und warum der Stromfluss unterbrochen sei.

Weitere Funktionen sollen dem Diebstahl von Speicherbänken oder dem Anschluss von Unterhaltungsgeräten - etwa Digitalkameras und MP3-Playern - im Unternehmen vorbeugen. (PC-WELT, 22.02.2000, sp)

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