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Klapperschlange beißt Mann bei Selfie: 140.000-Euro-Rechnung

10.08.2015 | 10:14 Uhr |

Ein Mann will mit einer Klapperschlange einen Selfie schießen. Die Schlange beißt den Mann. Die Rettung kostet fast 140.000 Euro.

Todd Fassier aus San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien hat keine Angst vor Schlangen. Auch nicht vor besonders giftigen Schlangen. Denn Fassier hat zu Hause eine Klapperschlange als Haustier. Und so fasste Fassier den spontanen Entschluss, einen Selfie mit einer Klapperschlange aufzunehmen.

Fassier entdeckte die Klapperschlange in einem Dickicht, wie US-Medien berichten. Er schnappte sich die Schlange und wollte mit ihr vor der Smartphone-Kamera posen.

Der Selfie ging aber gründlich schief, das hochgiftige Reptil biss den leichtsinnigen Amerikaner in den Arm. Fassier ließ die Schlange los, diese kroch davon und ließ den Amerikaner gelähmt zurück. Der Vorfall ereignete sich am 4. Juli 2015.

Bei dieser Rechnung musste der leichtsinnige Schlangen-Liebhaber schlucken
Vergrößern Bei dieser Rechnung musste der leichtsinnige Schlangen-Liebhaber schlucken
© cottagelife.com

Retter brachten Fassier schnellstmöglich in ein Krankenhaus. Dort retteten ihm die Ärzte das Leben, indem sie ihm zwölf Phiolen eines Gegengifts gaben. Das waren die gesamten Vorräte an Gegengift, die in zwei Krankenhäusern lagerten.

Doch kaum genesen wartete auf Fassier der nächste Schock. Jede Phiole mit Gegengift kostet 2300 Dollar. Dazu kommen noch die Rettungs-, Unterbringungs- und Behandlungskosten. Alles zusammen präsentierte ihm das Krankenhaus eine Rechnung von 153.161,25 US-Dollar (fast 140.000 Euro).

Fassier ist mit seiner Dummheit jedoch kein Einzelfall. In Kanada gibt es beispielsweise den leichtsinnigen Selfie-Trend, sich zusammen mit Grizzlys oder Braunbären fotografieren zu lassen.

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