Klagewelle

Samsung will Verkauf von iPhone 5 in Südkorea verhindern

Montag den 19.09.2011 um 17:06 Uhr

von Denise Bergert

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© Apple
Nachdem Apple ein Verkaufsverbot für Samsungs Galaxy Tab 10.1 in Deutschland erwirken konnte, schlägt der Elektronik-Hersteller nun zurück.
In den vergangenen Monaten reichte Apple in mehreren Ländern Klage gegen Konkurrent Samsung  ein. Der Grund: Beim Design seines Tablet-PCs Galaxy Tab 10.1 habe Samsung zu sehr bei Apples iPad abgeschaut und damit Patente des US-Konzerns verletzt. Wie heute bekannt wurde, schlägt Samsung nun zurück und will Apple in Südkorea mit den eigenen Waffen schlagen.

So soll die Veröffentlichung des iPhone 5  in Südkorea verhindert werden, da Apple mit dem neuesten Smartphone-Modell gegen sieben koreanische Samsung-Patente verstoße. Laut Samsung habe Apple dabei nur geringe Chancen auf einen Sieg. Wie ein Unternehmenssprecher gegenüber der Zeitung Korea Times bestätigte, müsste der iPhone-Hersteller schon auf Telekommunikations-Funktionen verzichten, um sein iPhone 5 in Südkorea verkaufen zu können. Ob Samsung mit seiner Klage tatsächlich ein Verkaufsverbot für das Smartphone wird erwirken können, bleibt abzuwarten.
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Am 9. September 2011 hatte das Landgericht Düsseldorf seine Einstweilige Verfügung gegen Samsungs Galaxy Tab 10.1  verlängert. Der Tablet-PC darf also bis auf weiteres nicht in Deutschland verkauft werden. In der Europäischen Union ist das Gerät hingegen noch erhältlich. Dem Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung liegt ein Verstoß gegen so genannte Geschmacksmuster zugrunde. Samsung habe sich laut Apple beim Design seines Galaxy-Tab-Modells zu stark am iPad orientiert.

Montag den 19.09.2011 um 17:06 Uhr

von Denise Bergert

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