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Klage gegen Palm wegen Farbtiefe des m130

28.08.2002 | 17:10 Uhr |

Dass der Palm m130 weniger Farben darstellen kann als auf der Verpackung versprochen, wollte Palm mit einer Entschuldigung bei den Käufern abtun. Ob das reicht, ist fraglich: Eine US-Anwaltsfirma hat jetzt im Namen von zwei Benutzern eine Sammelklage eingereicht.

Dass der Palm m130 weniger Farben darstellen kann als auf der Verpackung versprochen, wollte Palm mit einer Entschuldigung bei den Käufern abtun. Ob das reicht, ist fraglich: Eine US-Anwaltsfirma hat jetzt im Namen von zwei Benutzern eine Sammelklage eingereicht, wie unsere Schwesterpublikation Tecchannel berichtet.

Die Klage datiert vom 22. August und wirft Palm unfaire und betrügerische Handlungsweise vor. Wie berichtet hatte der PDA-Hersteller dem Palm m130 ein Display mit 65.000 Farben (16 Bit Farbtiefe) attestiert. Die Angaben zur Farbtiefe waren sowohl auf der Verpackung als auch in der Werbung gemacht worden. Wie sich dann aber herausstellte, kann der PDA nur 58.621 Farben darstellen. Palm hat diesen Mangel zugegeben.

Bei den vielen auf Sammel- und Verbraucherklagen spezialisierten Anwälten in den USA verwundert die bei einem Gericht in Kalifornien eingereichte Klage von Sheller Ludwig und Bradley nicht. Palm soll laut der Klage finanzielle Entschädigung leisten. Bis es dazu kommt, muss das Gericht die Klage aber erst annehmen.

Palm: m130 nicht so bunt wie versprochen (PC-WELT Online, 20.08.2002)

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