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Künstler lassen Klage gegen Cnet wegen Limewire-Download fallen

06.07.2011 | 12:31 Uhr |

Eine Vereinigung von Künstlern verzichtet nun doch auf eine Klage gegen den US-IT-Dienst Cnet. Der Vorwurf lautete: Cnet habe sich mit dem Anbieten des Downloads von Limewire an Urheberrechtsverstößen beteiligt.

Im Mai hatte eine Künstlervereinigung den zu CBS Interactive gehörenden US-IT-Dienst Cnet verklagt. Die Künstler warfen Cnet vor, die P2P-Software Limewire zum Download angeboten zu haben und damit die Erstellung von Raubkopien unterstützt zu haben. Anfang dieser Woche hat die Künstlervereinigung nun die Klage wegen "massiver Urherberrechtsverletzungen" gegen Cnet fallen gelassen.

Bereits Anfang Juni war bekannt geworden, dass die von der Künstlervereinigung vorgeworfenen "massiven Urheberrechtsverletzungen" höchstens fünf Musikstücke und einen Film betreffen. Der maximale Schaden hätte damit bei 900.000 US-Dollar gelegen, weil pro Werk maximal 150.000 US-Dollar Schadensersatz hätten gezahlt werden müssen. Die Anwälte von Cnet gaben sich anschließend aufgrund der nur wenigen Werke zuversichtlich, den Fall zu gewinnen. Auf eine Gerichtsverhandlung wollte es die Künstlervereinigung aber nicht mehr ankommen lassen.
 

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