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Klage: Ashley Madison hat Kundendaten nicht gelöscht

26.08.2015 | 17:09 Uhr |

Mehrere Ashley-Madison-Kunden haben Klage wegen Betruges gegen das Seitensprung-Portal eingereicht.

Gegen die Betreiber des Seitensprung-Portals Ashley Madison wurde heute eine Sammelklage eingereicht . Stein des Anstoßes ist die Löschfunktion der Website. Gegen eine Gebühr von 19 Dollar versprachen die Betreiber darüber, auf Wunsch alle Spuren des Nutzers zu entfernen.

Dass die komplette Löschung des Profils bei Zahlung der Löschgebühr trotzdem nicht erfolgt war, zeigte ein großangelegter Hack des Portals. Als die Hacker vor wenigen Tagen die gestohlenen Nutzerdaten im Internet veröffentlichten , fanden sich darunter auch die Profile der angeblich gelöschten Kunden.

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In der Klageschrift wird deutlich, dass Ashley Madison allein mit dem „Full Delete“-Feature Einnahmen in Höhe von zwei Millionen US-Dollar generieren konnte. Die Sammelklage verlangt Schadenersatz in Höhe von 5 Millionen US-Dollar. In einem Prozess in Kanada sieht sich der Betreiber sogar mit 576 Millionen US-Dollar konfrontiert.

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