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Apple will das Wort Pod für sich

27.09.2010 | 13:46 Uhr |

Apple hat erneut gegen ein kleines Unternehmen geklagt, weil es angeblich Markenrechte verletzt, berichtet das IT-Portal Ars Technica.

Diesmal ist das Startup Sector Labs betroffen, das in Kürze einen Multimedia-Beamer mit dem Namen Video Pod auf den Markt bringen will.

Das kleine US-Unternehmen wurde von Apple wegen angeblicher Verwechslungsgefahr zu ihrem Medienspieler iPod verklagt. Sector Labs hat sich nun entschieden, nicht klein bei zu geben und die Frage, ob der erfolgsverwöhnte Hersteller mit dem Apfel-Logo tatsächlich allein über diesen Begriff bestimmen darf, in einem Rechtsstreit zu klären.

Der Unternehmensgründer Daniel Kokin sagt, dass er bereits im Jahr 2000 mit der Entwicklung seines Beamers begonnen hätte - ein Jahr bevor Apple überhaupt seinen ersten iPod vorstellte. "Es hat Jahre gedauert, bis wir vom ersten Prototypen zum finanzierten Produkt kamen", sagte er im Gespräch mit Ars Technica. Auch heute sieht er keine Probleme mit dem Namen Video Pod: "Wir schreiben das Jahr 2010 und ich denke immer noch nicht, dass Apple Interesse an Video-Projektion hat, aber ich soll mein Produkt umbenennen, weil Apple den Begriff Pod ebenfalls verwendet?”

In der Vergangenheit hatte nicht nur Kokins Unternehmen Probleme mit Apple. Startups wie MyPodder, TightPod und PodShow wurden ebenfalls von Apple aufgefordert, ihre Namen zu ändern. Sector Labs ist nun die erste Firma, die es auf einen Rechtsstreit ankommen lässt.

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