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Kirche stoppt „Brot für die GEZ“

16.12.2004 | 21:26 Uhr |

Schluss mit lustig, die evangelische Kirche hat die gegen die GEZ gerichtete Protest-Aktion gestoppt. Grund: Sie sieht ihre Markenrechte verletzt.

Eigentlich ging es gegen die GEZ und nicht gegen die Kirche. Und eigentlich war es witzig gemeint, nicht böse. Doch aus dem Spaß wurde ernst: Die erst kürzlich gestartete Aktion „ Brot für die GEZ“ musste vorzeitig beendet werden, die evangelische Kirche drohte mit Klage.

Das Diakonische Werk der evangelischen Kirche machte seine Markenrechte aus der bekannten Spendenkampagne „Brot für die Welt“ geltend und drohte den beiden Studenten, die hinter „Brot für die GEZ“ standen, mit einer Klage. Diese nahmen daraufhin die zu ihrer Kampagne gehörende Website www.brot-fuer-die-gez.de vom Netz und beendeten ebenfalls die damit verbundene Ebay-Auktion, wie spiegel.de berichtet.

Mit „Brot für die GEZ“ protestierten die Studenten gegen die von der GEZ für 2007 geplante Einführung von Rundfunkgebühren für Internet-fähige PCs ( PC-WELT berichtete ausführlich über diese kuriose Aktion ) . Die beiden einfallsreichen GEZ-Gegner wollen aber nicht locker lassen und in wenigen Tagen ihre Website in überarbeiteter und kirchengerechter Form wieder online stellen.

Ab 2007 erhebt die GEZ Gebühren für Rechner mit Internet-Zugang, Details erfahren Sie in dieser PC-WELT-Meldung .

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