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Kinos rüsten für 3D-Filme auf

29.03.2007 | 15:01 Uhr |

Die ersten dreidimensionalen Streifen sind am Start und immer mehr Kinobetreiber investieren in 3D-Fimtechniken, um ihren Zuschauern das besondere Erlebnis bieten zu können.

Hollywood will mit 3D-Filmen mehr Zuschauer in die Kinos locken und so den Kinobetreibern die Möglichkeit geben, sich stärker von den beliebten Heimkinos abzuheben. Laut einem Bericht in der Financial Times Deutschland investieren die Studios und immer mehr US-Kinoketten Hunderte Millionen Dollar in die Entwicklung von 3D-Filmtechniken. Erst kürzlich kündigte der Filmiese Disney an, 50 Mio. US$ in die Firma Real D investieren zu wollen. Real D hat bereits knapp 700 Kinos mit ihrer 3D-Technik ausgestattet. Wer mit 3D-Filmen jedoch eine Rot-Grün-Brille aus Pappe und veraltete Filme verbindet, kann aufatmen: Beim gegenwärtigen Stand der Entwicklung kommen Plastikbrillen mit einfarbigen, speziell getönten Gläsern zum Einsatz.

Darüber hinaus versprechen die Anbieter eine deutlich höhere Bild- und Tonqualität. Dies hat allerdings auch seinen Preis: Alleine die Investitionskosten für eine entsprechende Leinwand liegen bei 85.000 US-Dollar. Deshalb sind in den USA bislang auch nur unter 2.400 Kinosäle von insgesamt rund 37.000 für 3D-Filme ausgerüstet. Allerdings soll schon im November der Film Beowulf mit Angelina Jolie in einer 3D-Version zu sehen sein. Einige Studios wollen ab 2009 sogar vollständig auf 3D umsteigen.

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