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Kingston subventioniert Rambus-RAM

07.11.2000 | 12:16 Uhr |

Kingston öffnet das Füllhorn: Mit 75 Millionen Dollar will der Speichermodulhersteller seine Rambus-Produkte subventionieren.

Kingston öffnet das Füllhorn: Mit 75 Millionen Dollar will der Speichermodulhersteller seine Rambus-Produkte subventionieren.

In den Genuss der Rabatte sollen kleinere PC-Hersteller und Fachhändler kommen. Details zu den Vergünstigungen will die Firma in den nächsten Tagen bekanntgeben.

Nach eigener Aussage treibt Kingston die Sorge, dass sich Rambus-RAM nicht erfolgreich im Speichermarkt etablieren könnte.

Viel profaner klingt die Theorie eines Insiders, der meint, dass sich Kingston damit Marktanteile kaufen will.

Dass sich nach Intel jetzt auch ein Speichermodulhersteller genötigt fühlt, Rambus-RAM unter die Arme zu greifen, macht stutzig.

Ein gutes Produkt sollte sich auch ohne Subventionen durchsetzen - ein frommer Wunsch, wie die jüngste PC-Geschichte gezeigt hat:

Beruht doch der Aufstieg von Intel und Microsoft zu Quasi-Monopolisten mehr auf cleverem Marketing als überlegenen CPUs und Betriebssystemen. (PC-WELT, 07.11.2000, ms)

RAM-Preise auf Tiefststand (PC-WELT Online, 03.11.2000)

Pentium III: Rambus und DDR-RAM überzeugen nicht (PC-WELT Online, 24.10.2000)

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