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Kinder zu sorglos mit Handy und Internet

13.08.2007 | 10:10 Uhr |

Einer aktuellen Studie der EU-Kommission zufolge, gehen Kinder in Europa zu sorglos mit Internet und Handy um.

Laut einer Studie, die von der EU -Kommission in Brüssel vorgestellt wurde, gehen Kinder in der Europäischen Union zwar selbstbewusst, aber möglicherweise zu sorglos mit Internet und Handy um. Befragt wurden Kinder zwischen 9 und 10 sowie 12 und 14 Jahren. Zwar weiß der Nachwuchs durchaus über Risiken und Gefahren der modernen Kommunikationsmittel Bescheid, bei Problemen kommt eine Nachfrage bei Erwachsenen aber nur als letzter Ausweg in Frage. Das Handy gilt bei Kindern als weniger gefährlich als das Internet. Pro Tag surfen die jüngeren Kids rund eine Stunde im Web, während die älteren Kinder bereits rund drei Stunden pro Tag online sind.

Das Internet wird vor allem für Online-Spiele und zu Hausaufgaben-Recherchen genutzt. Sekundär wurden auch Chats und der Download von Musik oder Filmen genannt. Die Kinder halten besonders den Kontakt mit unbekannten Erwachsenen für gefährlich und wissen, dass sie diesen keine Telefonnummern geben oder sich mit den Unbekannten treffen dürfen. Dennoch gaben viele Kinder an, derartige Risiken bereits eingegangen zu sein. Als zweitgrößte Gefahr wurde das unbeabsichtigte Herunterladen eines Virus genannt. „Es sieht so aus, dass bestimmte Kinder sich sehr viel risikobereiter verhalten, als sie sagen und als sie selbst glauben", bringt die Studie die Erkenntnisse auf den Punkt.

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