8228

Kinder unartig: Vater verscherbelt Geschenke über Ebay

28.12.2004 | 14:41 Uhr |

Das Nintendo DS ist ein Renner in den USA und die mobilen Spielekonsolen sind teilweise ausverkauft. Pech für drei Geschwister im Alter von 9, 11 und 15. Sie hätten zu Weihnachten jeweils ein Nintendo DS als Geschenk von ihren Eltern erhalten. Zuletzt waren sie allerdings so unartig, dass sich der Vater entschied, die Weihnachtsgeschenke über Ebay zu versteigern.

Das Nintendo DS ist ein Renner in den USA und die mobilen Spielekonsolen sind teilweise ausverkauft. Pech für drei Geschwister im Alter von 9, 11 und 15. Sie hätten zu Weihnachten jeweils ein Nintendo DS als Geschenk von ihren Eltern erhalten. Zuletzt waren sie allerdings so unartig, dass sich der Vater entschied, die Weihnachtsgeschenke über Ebay zu versteigern.

Der Name des Vaters, der die Nintendo DS-Konsolen zur Versteigerung bei Ebay anbot, ist nicht bekannt. Lediglich sein Ebay-Name "magumbo-2000". Der Vorfall sorgte in den USA für Schlagzeilen. Auf diese wurde inder Folge ein in Antigua ansässiges Online-Casino aufmerksam.

Das Casino schlug zu und zahlte für die drei Konsolen insgesamt 5300 US-Dollar. Dabei handelt es sich um das gleiche Online-Casino, dass erst vor kurzem ein Käse-Sandwich ersteigert hat, auf dem angeblich das Gesicht der Heiligen Maria zu sehen ist. Kurze Zeit später machte das Casino erneut Schlagzeilen, als es für 65.000 US-Dollar einen "Geist" ersteigerte, den eine Mutter zur Versteigerung anbot, damit sich ihr sechsjähriges Kind nicht mehr davor fürchten muss. Insgesamt soll das Unternehmen bereits mehr als 100.000 US-Dollar im vergangenen Monat für über Ebay angebotene Absurditäten gezahlt haben.

Im Falle der unartigen Kinder ließ ein Sprecher des Online-Casinos verlauten, dass es bekannt sei, dass "Santa nicht zu unartigen Kinder kommt." Mit dem Vater habe man sich darauf geeinigt, den Erlös für einen guten Zweck zu verwenden. Der Vater will es einer Kirche spenden. Das Online-Casino wiederum will die drei Konsolen einer Familie zukommen lassen, die sich einen solchen Luxus für ihre Kinder sonst nicht leisten könnte.

0 Kommentare zu diesem Artikel
8228