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Kim Dotcom will in den USA Internet-Partei gründen

02.12.2014 | 14:03 Uhr |

Kim Dotcom sucht die Konfrontation mit den USA. Er will nämlich in den USA eine eigene Internet-Partei gründen. Und zu Hillary Clintons schlimmsten Alptraum werden.

Gerade erst ist Kim Dotcom (alias Kim Schmitz) dem neuseeländischen Gefängnis entgangen und bleibt unter strengen Auflagen auf freiem Fuß, bis im Juni 2015 über seine Auslieferung an die USA entschieden wird. Da plant das sich gerne medienwirksam präsentierende Enfant Terrible des Internets schon seinen nächsten Coup: Kim Dotcom will in den USA im Jahr 2015 eine Internet-Partei gründen. Ausgerechnet in den USA, die seine Auslieferung fordern.

Das teilte Dotcom via Twitter seinen Followern mit. Und legte noch nach, dass die Internet-Partei in den USA finanziell gut ausgestattet sein würde und von amerikanischen Bürgern betrieben werden würde. Schmitz wolle dabei mit seiner PR helfen. Er wolle damit zu "Hillary (Clintons) schlimmsten Alptraum im Jahr 2016" werden, wie er ebenfalls twitterte. Kim Dotcom spielt damit auf die mögliche Präsidentschaftskandidatur der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Clinton im Jahr 2016 an.

Für die gute finanzielle Ausstattung sollte Dotcom aber eigentlich nicht selbst sorgen können. Denn nach eigenen Angaben ist er pleite, weil seine Rechtsanwälte für den Rechtsstreit mit den USA zehn Millionen Dollar "verbrannt" hätten.

In Neuseeland hat Dotcom bereits eine Internet-Partei gegründet. Und für die diesjährigen Wahlen mehr als drei Millionen US-Dollar in sie hineingepumpt, wie neuseeländische Medien berichten. Die Partei blieb bisher aber ohne politischen Erfolg und scheiterte auch bei den Wahlen.

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