02.02.2013, 05:44

Denise Bergert

File-Sharing

Kim Dotcom verspricht Mega-Hackern 10.000 Euro

©mega.co.nz

Dem Hacker, der es schafft, die Verschlüsselung der neuen Filesharing-Plattform Mega zu knacken, winkt ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.
Nach zwei Wochen im Netz hat der Megaupload-Nachfolger mega.co.nz in der vergangenen Woche auch der ersten Welle von Schließungsanfragen aufgrund von Copyright-Verletzungen trotzen können. Der Cyber-Locker bleibt auch weiterhin online und Betreiber Kim „Dotcom“ Schmitz vertraut auf seine neue Verschlüsselung, mit der die auf Mega gehosteten Inhalte vor den neugierigen Blicken der Behörden geschützt werden sollen. Dotcom ist sich seiner Sache sogar so sicher, dass der Internet-Millionär ein Preisgeld für denjenigen ausgelobt hat, der es schafft, die Mega-Verschlüsselung zu knacken. 10.000 Euro sollen dabei für ausreichend Ansporn sorgen.

Erste Sicherheitslücken hatte die IT-Website Ars Technica bereits kurz nach dem Launch auf Mega entdeckt. Die Plattform-Betreiber reagierten umgehend auf die Kritik und versprachen zusätzliche Sicherheitsmechanismen wie etwa ein Tool, mit dem Nutzer ihr Passwort ändern können. Der Hintergrund: Das Nutzer-Passwort fließt in die File-Verschlüsselung mit ein. Umso simpler das Passwort, desto einfacher ist auch die File-Verschlüsselung zu knacken.
Mega hostet nach dem Launch vor zwei Wochen mehr als 50 Millionen Dateien. Der Nutzer-Rekord von einer Million wurde schon nach dem ersten Tag geknackt. Am vergangenen Donnerstag spendierte Kim Dotcom seiner Plattform zudem eine neue Suche, mit der im gigantischen File-Wust nach bestimmten Dateien gesucht werden kann.
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