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Kim Dotcom nennt sich Erfinder der Zwei-Faktor-Authentifizierung

23.05.2013 | 14:09 Uhr |

Seit Neuestem kann man sein Twitter-Konto mit Hilfe der Zwei-Faktor-Authentifizierung schützen. Doch jetzt beschwert sich Kim Dotcom - das Ganze sei seine Idee gewesen.

Kim Dotcom aka Kim Schmitz ist bekannt für seine großspurigen Reden. So kündigte er den Nachfolger von Megaupload etwa mit den Worten an: "Im dunklen Zeitalter haben die Feinde des Fortschritts Bücher verbrannt, heute verbrennen sie Webseiten. Mega wird die Webseite sein, die das alles beendet". Dazu verteilte er Gratis-Eisbecher am Hafen von Auckland .

Wir haben den Megaupload-Nachfolger "Mega" ausprobiert

Nun sorgt Kim Dotcom erneut für Aufsehen. Nachdem Twitter eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zum Schutz vor Hackern eingeführt hat, wie sie beispielsweise Google und Dropbox schon länger anbieten, meldete sich der "Mega"-Gründer per Twitter zu Wort. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung sei seine Erfindung. Und Kim Dotcom ärgert sich im gleichen Tweet, dass Twitter seinen Account nicht verifiziere. Nur eine Minute später tweetet er, dass auch Google, Facebook und die Citibank sein Patent zur Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen würden. Weitere 40 Minuten später zeigt er sich versöhnlicher. Er bietet Google, Facebook und Twitter an, dass sie sein Patent gratis nutzen dürften. Dafür sollen Sie ihm aber finanziell bei der Verteidigung vor Gericht unterstützen. Vor über einem Jahr war er auf seinem Anwesen von der Polizei festgenommen worden wegen Urheberrechtsverletzungen.

Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung stützt sich die Account-Sicherheit nicht nur auf ein erdachtes Passwort des Anwenders, dass Hacker erraten oder stehlen können. Zusätzlich wird ein einmal gültiger Code per E-Mail oder SMS versendet, welcher zusätzlich beim Login angegeben werden muss. Der Hacker müsste sich also zusätzlich zum Passwort des Handys oder Mail-Postfaches bemächtigen, um sich in den fremden Account einwählen zu können.

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