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Kim Dotcom bleibt vorerst ein freier Mann

01.12.2014 | 12:44 Uhr |

Kim Dotcom darf zumindest vorerst aufatmen. Ein neuseeländisches Gericht lehnte die Inhaftierung von Dotcom ab.

Kim Dotcom bleibt auch weiterhin unter bestimmten Auflagen auf freiem Fuß. Ein neuseeländisches Gericht lehnte am Montag die Inhaftierung des deutschstämmigen Internet-Unternehmers Kim "Dotcom" Schmitz ab. Entgegen des Antrags der Staatsanwaltschaft sah der Richter keine Hinweise auf eine bestehende Fluchtgefahr.

Im Juni 2015 wird gegen Kim Dotcom über eine mögliche Auslieferung an die USA wegen Urheberrechtsverletzungen verhandelt. Die Staatsanwaltschaft hatte gefordert, Kim Dotcom bis dahin in Haft zu nehmen. Kim Dotcom wird vorgeworfen, mit Megaupload eine Filesharing-Plattform betrieben zu haben.

Die Entscheidung des neuseeländischen Gerichts am Montag kommentierte Kim Dotcom kurz nach Urteilsverkündung mit einem "Mega and I are both FREE :)" per Tweet in seinem Twitter-Kanal.

Zuletzt hatte es auch geheißen, das Kim Dotcom angeblich auch pleite sei. In dieser Hinsicht scheint Kim Dotcom auf ein Gerichtsverfahren in Hong Kong zu setzen. Hier geht es um die aus Sicht von Dotcom widerrechtliche "Vernichtung"  von Megaupload. Im Falle eines Sieges rechnet Dotcom mit einem Geldsegen von bis zu 2 Milliarden US-Dollar. "Ich steh in Flammen. Ich werde 2015 einige Ärsche treten", so Kim Dotcom am Montag in einem weiteren Tweet.

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