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Kim Schmitz darf wieder surfen und schwimmen

03.04.2012 | 13:00 Uhr |

Der festgenommene Megaupload-Gründer Kim „Dotcom“ Schmitz will wieder surfen, schwimmen und seine Kollegen treffen. Ein Gericht hat zugestimmt.

Kim „Dotcom“ Schmitz darf wieder schwimmen – 90 Minuten am Tag. Dazu dürfe er seine Fußfessel abnehmen, gesteht ihm das Gericht in Neuseeland zu. Das berichtet die neuseeländische Webseite stuff.co.nz . Das Schwimmen soll Kim Schmitz gegen seine Rückenprobleme helfen. Der Megaupload-Gründer darf außerdem wieder ins Internet. Richter David Harvey soll ihm auch diesen Wunsch gewährt haben. Ferner dürfe Kim Schmitz die Mitangeklagten besuchen und sein Musik-Album aufnehmen.

Richter David Harvey soll jedoch einige Bedingungen gestellt haben. So müsse Dotcom zum Schwimmen das Schwimmbecken in seinem Coatesville-Anwesen nutzen, das Anwesen selbst dürfe er aber nicht betreten. Das Coatesville-Anwesen liegt in der Nähe des Anwesens, auf dem Kim Schmitz mit seiner Familie derzeit lebt. Dotcom dürfe nur zwischen 8 und 9:30 Uhr abends dort schwimmen. Will er zu einer anderen Zeit schwimmen, müsse er einen Termin ausmachen, um von seinen Fußfesseln befreit zu werden.

Auch für das Tonstudio, in dem Schmitz sein Album aufnimmt, gibt es Einschränkungen. Er dürfe das Studio nur an zwei Tagen pro Woche aufsuchen und das nicht länger als für vier Stunden. Dotcom müsse außerdem seine Anwesenheit im Studio mit einem Foto belegen und 24 Stunden vorher seinen Besuch ankündigen.

Vor kurzem hat ein Gericht Kim Schmitz zudem 37.000 Dollar monatlich gewährt.

Zuletzt gibt es auch Bedingungen des Gerichts, die an den Besuch der Mitangeklagten geknüpft sind. Es handele sich dabei um Finn Batato, Mathias Ortmann und Bram van der Kolk. Die Treffen seien nötig, um die Verteidigung vor Gericht zu besprechen. Richter Harvey erlaubt aber nur ein Treffen pro Woche, das nicht länger als sechs Stunden dauern solle.

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