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Palm schließt seine Shops

Der US-Hersteller Palm hat angekündigt, seine Verkaufsfilialen zu schließen und sich auf das Kerngeschäft konzentrieren zu wollen. Die finanziellen Mittel sollen in die Entwicklung neuer Endgeräte investiert werden, zudem machen dem Unternehmen sinkende Einnahmen und Verluste in Millionenhöhe zu schaffen. Der Wiederaufstieg dürfte für Palm nicht leicht werden.

Dem kalifornischen Smartphone-Hersteller Palm macht die Konkurrenz um Research in Motion (RIM) und Apple stark zu schaffen. Nachdem das Unternehmen im letzten Quartal rückläufige Umsätze verzeichnete und den Verlust ausbaute ( mehr lesen ), hat es jetzt Konsequenzen gezogen und die Schließung seiner Verkaufsfilialen in den USA angekündigt.

Neben den Ladengeschäften werde man auch die Airport Wireless Stores schließen, gab Palm kürzlich bekannt. Lediglich ein Shop in Sunnyvale, dem Heimatort von Palm, werde aus Prestige-Zwecken weitergeführt. Erst vor knapp fünf Jahren hatte der Hersteller mit Airport Wireless ein Vertriebsabkommen unterzeichnet und war mit seinen Produkten in den Elektronik-Shops vieler US-Flughäfen vertreten. Palm wird sich im Zuge der Neuausrichtung auf sein Kerngeschäft konzentrieren und die freien finanziellen Mittel in die Entwicklung neuer Endgeräte investieren.

Für das laufende 3. Quartal des Fiskaljahres 2007/08 erwartet der US-Hersteller einen weiteren Umsatzrückgang. Mit 310 Millionen US-Dollar werden die Einnahmen rund 40 Millionen US-Dollar hinter dem Vorquartal liegen, der Verlust steigt voraussichtlich von 14 auf 16 Cent je Aktie.

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