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Kein Paypal, iTunes & Co. mehr für griechische Nutzer

06.07.2015 | 12:21 Uhr |

Griechische Nutzer dürfen derzeit keine Einkäufe mehr in den AppStores oder per Paypal tätigen.

Aktuell dürfen griechische Bürger für Online-Einkäufe weder Paypal verwenden noch in den populären App-Marktplätzen, wie denen von Google oder Apple, einkaufen. Betroffen sind Griechen mit einem griechischen Konto oder einer griechischen Kreditkarte. Selbst Kleintransaktionen sind nicht möglich.

Schuld daran ist die Einführung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland in der vergangenen Woche, durch die der Geldfluss aus Griechenland in andere Staaten reguliert wird. Dadurch, dass Paypal, Apple, Google & Co. die Gelder nicht direkt in Griechenland einnehmen, sind dort auch Einkäufe nicht mehr möglich.

Einige griechische Besitzer von Apple-Geräten berichten, dass sie auch nicht mehr ihre bereits gekauften Apps aktualisieren können. Griechische Internet-Nutzer, die ausländische Online-Angebote abonniert haben, können diese Abonnements nicht mehr verlängern. Betroffen davon sind unter anderem Dropbox- und iCloud-Nutzer.

Beim Referendum in Griechenland hat die Bevölkerung am Sonntag mit einer Mehrheit von über 60 Prozent mit einem "Nein" gegen die bisherigen EU-Sparvorhaben gestimmt. Die griechische Regierung will nun so schnell wie möglich wieder neue Verhandlungen mit den Mitgliedern der Euro-Gruppe führen. Der bisherige Finanzminister Yanis Varoufakis hat Montag früh seinen Rücktritt erklärt. "Minister No More!", tweetete Varoufakis.

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