28.10.2011, 12:15

Panagiotis Kolokythas

Kehrtwende

Hewlett-Packard will PC-Sparte doch behalten

PCs und Notebooks will HP weiterhin bauen - die Zukunft von WebOS bleibt dagegen offen

Hewlett-Packard will sich nun doch nicht von seiner PC-Sparte trennen und auch weiterhin PCs und Notebooks bauen.
Hewlett-Packard hält an seiner PC-Sparte fest. Das hat die neue Chefin des Unternehmens, Meg Whitman, am Donnerstag verkündet. Ihr Vorgänger, der Deutsche Leo Apotheker, hatte noch vor zwei Monaten verkündet, Hewlett-Packard wolle die PC-Sparte eventuell verkaufen oder ausgliedern.
Meg Whitman übernahm am 22. September den Chefsessel bei HP und will dagegen an der PC-Sparte festhalten, weil eine interne Analyse der ursprünglichen Pläne ergeben habe, dass es strategisch und finanziell besser wäre, wenn die PC-Sparte bei HP bleibt. Dies sei richtig "für unsere Kunden, unsere Partner, unsere Aktieninhaber und unsere Mitarbeiter", erklärte Whitman.
Bei den Tablet-PCs setzt HP dagegen künftig nicht mehr auf WebOS, sondern auf das noch in der Entwicklung befindliche Windows 8. Das erklärte Meg Whitman laut US-Medienberichten am Donnerstag in einem Gespräch mit Analysten. Damit bleibt weiterhin offen, was mit WebOS passieren wird.

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