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Kaum Computerbegeisterte Frauen?

07.12.2000 | 11:46 Uhr |

Trotz der verzweifelten Suche der deutschen Informations- und Telekommunikations-Unternehmen nach qualifizierten Nachwuchskräften sind Frauen in der zukunftsträchtigen Branche immer noch unterrepräsentiert.

Trotz der verzweifelten Suche der deutschen Informations- und Telekommunikations-Unternehmen nach qualifizierten Nachwuchskräften sind Frauen in der zukunftsträchtigen Branche immer noch unterrepräsentiert.

Laut Statistischem Bundesamt seien gegenwärtig gerade einmal 17 Prozent der in Deutschland arbeitenden Computerfachleute weiblich, teilte IBM am Mittwoch bei einer Diskussionsrunde in München mit.

Obwohl mittlerweile mehr Frauen als Männer ihre Schulzeit mit dem Abitur beendeten und diese auch selbstverständlich mit dem Internet arbeiteten, sei ihr Anteil in der IT-Ausbildung seit den siebziger Jahren rückläufig, hieß es in einem IBM-Positionspapier.

Unter den zwanzig beliebtesten Studienfächern bei Frauen tauche Informatik gar nicht erst auf, in den IT-Lehrberufen seien sie mit einem Anteil von lediglich 13,6 Prozent ebenfalls unterrepräsentiert. "Es gilt vor allem, alte Rollenklischees abzubauen. Dass Frauen weniger geeignet sein sollen, ist Quatsch", betonte Andrea Grimm, Leiterin des Anwendungsmanagements bei IBM.

Dabei komme die IT-Brache ohne Frauen auf absehbare Zeit gar nicht mehr aus. "Wenn wir es nicht endlich schaffen, Frauen zu integrieren, haben wir keine Chance, das geplante Wachstum umzusetzen", meinte der Stuttgarter Management-Berater Ulrich Ackermann. (PC-WELT, 07.12.2000, dpa/ mp)

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