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Kaspersky warnt vor Dating-Betrügern

14.02.2013 | 11:21 Uhr |

Nicht nur am Valentinstag werden Partnersuchende bisweilen zu Opfern von Verbrechen. Online-Kriminelle haben es auf ihr Geld abgesehen.

Kaspersky weist anlässlich des Valentinstags auf Gefahren hin, die eine Partnersuche im Internet bereithält. Gerade weil Liebe sprichwörtlich blind machen kann, sollen auf diesem Gebiet zahlreiche Betrüger und Heiratsschwindler einsame Herzen im Netz zu erobern versuchen. Online-Dating-Dienste etwa sind äußerst populär, nicht nur am Valentinstag. Laut einer Bitkom-Studie haben 1,6 Millionen Deutsche schon einmal Geld für Online-Partnerbörsen ausgegeben. Doch das große Interesse an der virtuellen Partnersuche machen sich auch Betrüger zu Nutze, warnt Kaspersky. Weltweit verbreitet seien zum Beispiel Spam-Mails, die als vermeintliche Benachrichtigungen von Dating-Portalen getarnt sind. Klicken Anwender die dort eingebauten Links an, laufen sie Gefahr, sich eine Infektion ihres Rechners einzufangen.
 
Gefälschte Dating-Seiten würden jedoch nicht nur ein Phishing- und Malware-Risiken bergen, oft sollen sie es auf das Geld der Nutzer abgesehen haben. Eine beliebte Masche sei etwa die Aufforderung, sich via SMS zu registrieren oder das Alter zu bestätigen. Das koste dann zwischen 22 Cent und 9 Euro, aber ohne Zugriff auf die gewünschten Inhalte zu bekommen.

Ein keineswegs neuer, aber immer noch beliebter Trick sollen die Nigeria-Spam-Mails sein. Oft über einen längeren Zeitraum hinweg appellieren dabei Frauen, zumeist aus Krisenregionen in Afrika, per E-Mail an den Schutzinstinkt ihrer potenziellen männlichen Retter.
Dahinter stecken, so Kaspersky, anfänglich noch automatische Textroboter. Wird aber auf deren Botschaften reagiert, folgt oft eine lang andauernde und psychologisch ausgefeilte individuelle Kommunikation mit dem Opfer. Falsche Versprechungen warten jedoch nicht nur in Nigeria. Auch Frauen aus Russland oder anderen osteuropäischen Ländern bitten häufig um Geld, etwa für das Flugticket zu ihrem Traummann, der dann spätestens am Flughafen bemerkt, dass er auf einen Betrug hereingefallen ist.
 
„Die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten des Internets bergen etliche Risiken, die auch bei der Partnersuche beachtet werden sollten“, weiß Tatyana Kulikova, Senior Spam Analyst bei Kaspersky Lab. „Um einer Enttäuschung vorzubeugen, sollten sich Anwender an die folgenden Regeln halten: niemals unbekannte Dating-Seiten besuchen, keine E-Mails von unbekannten Absendern öffnen und nicht auf verdächtige E-Mails antworten.“

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