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Kaspersky verspricht weitere Updates für XP-Nutzer

09.01.2014 | 16:28 Uhr |

Während Microsoft sein Security Essentials für XP-User am 8. April dicht macht, will Kaspersky seine XP-Versionen weiterhin aktuell halten. Trotzdem rät der Antivirenspezialist zu einem Windows-Update.

Laut Kaspersky nutzen 18 Prozent der Kaspersky-Kunden weltweit noch Windows XP. Doch dessen Support wird am 8. April 2014 von  Microsoft eingestellt. Daraus ergeben sich gleich zwei Sicherheitsprobleme, erläutert Kaspersky: Zum einen können XP-Nutzer ab dem 8. April 2014 kein aktualisiertes Betriebssystem mehr einsetzen, weil sie danach von Microsoft keine Updates oder Patches mehr erhalten. Es besteht das Risiko, dass immer mehr Schwachstellen im Betriebssystem. bestehen, die aber nicht mehr geschlossen werden. Die Lücken laden Cyberkriminelle dazu sein, Exploits zu erstellen, die es auf die immer größer werdenden Lücken in Windows XP abgesehen haben, so Kaspersky.

Microsoft stellt Security Essentials für XP ein

Zum zweiten würden mit dem Einstellen des Windows-XP-Supports auch andere Software-Anbieter die Unterstützung für Windows XP beenden. Nicht nur das Betriebssystem würde also zunehmend „löchriger“ werden, auch andere eingesetzte Programme würden ohne wichtige Sicherheitsupdates zunehmend anfälliger für Angriffe. Die allgemeine Sicherheitsgrundregel – Betriebssystem und Programme immer auf dem aktuellsten Stand halten – können XP-Nutzer also ab dem 8. April dieses Jahres nicht mehr einhalten.

Kaspersky verspricht, dass seine Sicherheitslösungen Kaspersky Endpoint Security 10 für Windows sowie Kaspersky Anti-Virus und Kaspersky Internet Security 2014 und deren Nachfolgeversion bis Mitte des Jahres 2016 auch für XP gepflegt werden. Jedoch rate man trotzdem zu einem Windows-Update, idealerweise zu einem neuen Windows mit 64 Bit.

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