Kaspersky entwickelt Webbasierten Virenscanner

Mittwoch, 06.04.2005 | 14:26 von Frank Ziemann
Der Antivirus-Hersteller Kaspersky Labs hat eine Web-basierten Virenscanner entwickelt.

Der Antivirus-Hersteller Kaspersky Labs hat eine Web-basierten Virenscanner entwickelt. Dieser soll es ermöglichen, den PC nach Viren und anderen Schädlingen zu scannen, ohne eine Antivirus-Software installieren zu müssen. Die Lösung basiert auf der ActiveX-Technologie des Internet Explorers und steht daher nur Windows-Anwendern zur Verfügung. Benutzer anderer Betriebssysteme können die von Kaspersky schon länger angebotene Möglichkeit nutzen, einzelne Dateien via Browser zur Überprüfung an Kaspersky zu übertragen .

Das Angebot einer kostenlosen Virenprüfung über ein ActiveX-Modul gibt es bereits seit Jahren von mehreren anderen Antivirus-Herstellern, so etwa von Symantec, McAfee und Bitdefender. Der nun angelaufene Beta-Test von Kasperskys Pendant muss zeigen, ob sich der russische Hersteller durch interessante Features vom Mitbewerb absetzen kann.

Allen Online-Scannern dieser Art gemeinsam ist, dass man damit im Grunde durchaus einen Virenscanner installiert und auch bei jeder Nutzung Updates herunter geladen werden. Ein permanenter Virenschutz eines PCs ist auf diese Weise aber nicht möglich. Ein Online-Scan kann stets nur eine Momentaufnahme liefern und eignet sich daher eher als zweite Meinung, falls man den Eindruck hat, der installierte Virenschutz habe womöglich einen Schädling übersehen. Wer lieber mit Mozilla, Firefox oder anderen Browsern surft, kann bei Trend Micro einen Java-basierten Online-Scanner namens " Housecall " nutzen.

Kaspersky Beta-Test

Mittwoch, 06.04.2005 | 14:26 von Frank Ziemann
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