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Neue Entwicklungen an der Malware-Front

08.05.2008 | 08:45 Uhr |

Immer mehr neue Schadprogramme in immer kürzerer Zeit, Bootkits als gefährliche Kombination alter Technologien mit neuen Ideen und das Ende des technologischen Stillstands der Virenentwickler - so sieht das Fazit aus, dass Kaspersky Lab für das erste Quartal 2008 zieht.

Im ersten Quartal 2008 stieg demnach die Verbreitungsgeschwindigkeit von neuen Schadprogrammen weiter an. Alte Ideen und Techniken würden wiederbelebt und stellen nun in verändertem Kontext eine immer größer werdende Gefahr dar. Beispielsweise Bootkits: moderne Rootkit-Technologien werden mit dem fast schon vergessen geglaubten Modell des Bootvirus kombiniert. Die Folge seien laut Kaspersky Lab mächtige Viren, die Antiviren-Programme vor große Probleme stellen.

Eine zunehmende Gefahr stellen auch die weltweit wachsenden Botnetze dar, die auf Befehl von Cyberkriminellen in der Lage sind, Spam zu versenden, massive Cyberattacken durchzuführen und andere schädliche Funktionen zu erfüllen.

Das erste Quartal brachte auch neue Schadprogramme für die mobilen Plattformen Symbian, Windows Mobile, J2ME und iPhone. Für Windows Mobile wurde zum Beispiel ein chinesischer Trojaner „in freier Wildbahn“ entdeckt. Das „InfoJack“ benannte Schadprogramm infizierte zahlreiche Telefone.

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