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Die schlimmste Malware im Mai 2009

02.06.2009 | 16:35 Uhr |

Kaspersky Lab hat seine Top 20 der Schadprogramme für Mai 2009 vorgestellt. Untersucht und aufgelistet werden zum einen die am weitesten verbreiteten Schad- und Werbeprogramme und zum anderen, mit welchen Schadprogrammen die Anwendercomputer am häufigsten infiziert waren.

Die mit Hilfe des Kaspersky Security Network (KSN) gewonnenen Daten basieren auf Rückmeldungen der Heimanwender-Programme Kaspersky Anti-Virus 2009 und Kaspersky Internet Security 2009.

Die erste Hitliste zeigt die am weitesten verbreiteten Schad- und Werbeprogramme (Malware und Adware), die auf Anwendercomputern entdeckt wurden:

Position

Positionsänderung

Name

1

0

Net-Worm.Win32.Kido.ih

2

0

Virus.Win32.Sality.aa

3

0

Trojan-Dropper.Win32.Flystud.ko

4

1

Trojan.Win32.Autoit.ci

5

8

Trojan.JS.Agent.xy

6

3

Exploit.HTML.CodeBaseExec

7

-1

Trojan-Downloader.Win32.VB.eql

8

-4

Trojan.Win32.Chifrax.a

9

3

Virus.Win32.Virut.ce

10

1

Virus.Win32.Sality.z

11

-3

Worm.Win32.AutoRun.dui

12

-5

Packed.Win32.Krap.b

13

-3

Packed.Win32.Black.a

14

0

Worm.Win32.Mabezat.b

15

0

Virus.Win32.Alman.b

16

1

Packed.Win32.Klone.bj

17

Neu

P2P-Worm.Win32.Palevo.ddm

18

Neu

Trojan.Win32.Swizzor.a

19

0

Exploit.JS.Agent.agc

20

0

Email-Worm.Win32.Brontok.q

In dieser Hitliste gab es im Mai keine wesentlichen Veränderungen.

Insgesamt sind nur zwei Neueinsteiger zu verzeichnen, und zwar der P2P-Wurm Palevo.ddm und der Trojaner Swizzor.a.

Der erste Schädling verbreitet sich unter anderem in verschiedenen öffentlichen Peer-to-Peer-Netzen und infiziert zudem auch mobile Datenträger, wodurch sich seine weite Verbreitung erklären lässt.

Der zweite Schädling sticht besonders durch komplizierte Methoden zur Code-Obfuskation und zum Verbergen seiner Anwesenheit im System hervor. Da auf den Servern der Cyberkriminellen tagtäglich hunderte neuer Versionen dieses Schädlings generiert werden, gelangte er sowohl in die erste als auch in die zweite Hitliste der am weitesten verbreiteten Schadprogramme.

Alle Schadprogramme, die im ersten Rating vertreten sind, kann man in drei Gruppen einteilen: TrojWare ist mit 30 Prozent vertreten, VirWare mit 45 Prozent und MalWare mit 25 Prozent. Im Vergleich zu den letzten drei Monaten haben sich die Verhältnisse kaum geändert. Auch der Anteil der sich selbst reproduzierenden Programme bleibt weiterhin hoch.

Insgesamt wurden auf den Anwender-PCs im Mai 42.520 Schadprogramme sowie potentiell gefährliche Programme registriert. Diese Zahl unterscheidet sich praktisch nicht von den Werten des Vormonats.

Die zweite Hitliste zeigt, mit welchen Schadprogrammen die Anwendercomputer am häufigsten infiziert waren.

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