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Die gierigste und gemeinste Malware im Oktober 2007

26.11.2007 | 10:34 Uhr |

Regelmäßig veröffentlichen die Sicherheitsunternehmen ihre Malware-Hitlisten. So auch das russische Unternehmen Kaspersky Lab, das jetzt seine Hitparade der "Extremviren für Oktober 2007" vorgestellt hat.

Wie gewohnt hat Kaspersky Lab die Malware des Monats Oktober wieder in zehn Kategorien eingeteilt.

Der " gierigste Schädling im Bankenbereich " ist eine der Modifikationen von Trojan-Spy.Win32.Banker.ezn. Er nahm die Kunden von 45 Banken ins Visier.

Der " gierigste Schädling für elektronische Geldsysteme" hört auf den Namen Backdoor.Win32.Xhaker.c. Dieser Schädling versuchte gleichzeitig die Nutzer von drei elektronischen Geldsystemen anzugreifen.

Der " gierigster Schädling für Key Cards " war der Backdoor.Win32.Xhaker.c.

Am besten versteckt hat sich der Backdoor.Win32.Hupigon.mrv . Er war zehnfach von verschiedenen Komprimierungsprogrammen gepackt.

Der " kleinste Schädling" Trojan.BAT.Deltreey.a hat eine Größe von gerade einmal 17 Byte.

Der " größte Schädling “ brummte als Trojan.Win32.Haradong.ct mit stattlichen 244 MB durch die Leitung.

Als den " feindseligsten Schädling " bezeichnet Kaspersky Lab den Backdoor.Win32.Rbot.ejs . Er greift Schutzvorrichtungen des Rechners im Arbeitsspeicher und in der Registry an.

Im Mail-Traffic der am " weitesten verbreiteter Schädling " ist wie im Vormonat der Mail-Worm.Win32.Netsky.q.

"Am weitesten verbreitete Familie unter den Trojanern “ ist mit 563 Modifikationen die Familie Trojan-Spy.Win32.Banker.

"Am weitesten verbreitet unter den Viren und Würmern “ ist der Mail-Worm.Win32.Zhelatin, der mit 38 Modifikationen registriert wurde.

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