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Die extremste Malware im Februar 2008

19.03.2008 | 12:15 Uhr |

Eine Familie mit 1092 Mitgliedern, ein Schädling, der sich fünf Geldkartensysteme vorknöpft, ein kleiner, gemeiner Windows-Vernichter: Der Februar 2008 brachte dem Sicherheits-Unternehmen Kaspersky Lab zufolge etliche neue Schadprogramme hervor.

Das Sicherheits-Unternehmen Kaspersky Lab wertet Monat für Monat seine Malware-Statistik aus. Aus dem Material der eingefangenen Viren und Trojaner stellen die russischen Experten dann eine ganz besondere Hitparade zusammen. Sie trägt den Namen Hitliste der Extremviren und umfasst mitunter kuriose Schädlinge. Für den Monat Februar 2008 sieht diese etwas zweifelhafte Top10 folgendermaßen aus:

Gierigster Schädling im Bank-Bereich “: Trojan-Spy.Win32.Banker.cji richtete im Februar seine Aufmerksamkeit gleichzeitig auf 44 Banken.

Gierigster Schädling für elektronische Geldsysteme“: Trojan-Spy.Win32.Banker.iei wurde von seinem Autor für den Angriff auf Kunden von vier elektronischen Geldsystemen zugleich konzipiert.

Gierigster Schädling für Key Cards“: Trojan-Spy.Win32.Banker.ibp greift Kunden von fünf Geldkartensystemen an, was nicht allzu oft vorkommt. Gewöhnlich werden von Vertretern dieser Kategorie nicht mehr als vier Ziele gleichzeitig attackiert, wie Kaspersky betont.

Bestversteckter Schädling“: Gleich zehnfach ließ sich Trojan-Dropper.Win32.Small.to von verschiedenen Komprimierungsprogrammen verpacken.

Kleinster Schädling “: Kleiner als Trojan.BAT.KillWin.cs mit einer Größe von nur 27 Byte war im Monat Februar kein Schadprogramm. Das Programm vernichtete das Betriebssystem Windows auf der Festplatte.

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