26.04.2012, 19:01

Denise Bergert

Kaspersky

Apple liegt in puncto Sicherheit 10 Jahre hinter Microsoft

©Apple

Laut dem Sicherheitsexperten Eugene Kaspersky ist der Flashback-Ausbruch auf Apples Macs nur der Anfang einer neuen Malware-Welle.
Im April wurden weltweit schätzungsweise 550.000 Macs vom Flashback-Trojaner infiziert. Laut Kaspersky-Gründer Eugene Kaspersky ist das nur der Anfang einer großen Malware-Welle auf Apples Betriebssystem. Wie der Sicherheitsexperte in einem Interview mit CBR bestätigte, liege Apple in puncto Sicherheit mindestens zehn Jahre hinter Konkurrent Microsoft zurück. Ab sofort sei also ein Umdenken beim US-Konzern nötig.

Laut Kaspersky gebe es keine großen Unterschiede bei der Entwicklung von Malware für Mac OS und Windows. Aufgrund der steigenden Verkaufszahlen von Apple-Systemen wird das Betriebssystem auch für Betrüger immer interessanter. Im vergangenen Quartal wanderten über vier Millionen Macs über die internationalen Ladentheken – eine Steigerung von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. PCs überwiegen zwar noch immer bei den Verkäufen, doch Apples Macs holen langsam aber stetig auf. Aus diesem Grund stoße Kaspersky bei seinen Studien auf immer mehr Malware, die auf Mac OS ausgerichtet ist.
Apple stehe nun vor den selben Problemen wie Microsoft vor zwölf Jahren und müsse seine Sicherheitsstrategie überdenken. Um Nutzer besser zu schützen, seien kürzere Update-Intervalle notwendig, so Kaspersky. Es bleibt abzuwarten, wie Apple in Zukunft mit Malware umgeht. Bislang galt Mac OS als das sicherste Betriebssystem.
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