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Microsoft Virtual Earth 6 geht Richtung 3D

12.02.2008 | 17:34 Uhr |

Im Vorfeld der CeBIT hat Microsoft verraten, wie die weitere Entwicklung bei Virtual Earth, Microsofts Online-Kartendienst und Konkurrenzprodukt zu Google Earth, geplant ist. So sollen deutlich mehr Städte als bisher in der Vogelperspektive erkundbar sein, außerdem soll es die ersten 3D-Ansichten von deutschen Städten geben.

Für 2008 hat sich Microsoft einiges für seinen Online-Kartendienst Virtual Earth vorgenommen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind Microsoft zufolge über 100 deutsche Städte aus der Vogelperspektive darstellbar. Diese Zahl soll weiter wachsen, in den nächsten eineinhalb Jahren sollen 80 Prozent der westeuropäischen Städte aus dieser Perspektive darstellbar sein.

So richtig sexy ist aber die 3D-Perspektive. Folgerichtig setzt Microsoft hier einen Schwerpunkt seiner Entwicklung. Diese 3D-Welten werden basierend auf den Luftbildaufnahmen mit dem Einsatz speziell entwickelter Software-Programme erstellt. Die Berechnung und detailgetreue Abbildung in 3D ist sehr aufwendig. Daher wird die flächendeckende Abbildung eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, wie Microsoft einräumt. Noch in diesem Jahr sollen aber die ersten Städte Europas komplett in 3D-Ansicht zu bewundern sein.

Außerdem hat Microsoft die Schnittstellen zur Anwendungsprogrammierung (API) von Virtual Earth mit der MapCruncher-Technologie vereinfacht. Damit soll die Einbindung von eigenen Karten in eine Virtual-Earth-Anwendung leichter werden.

Und komplexere Online-Routenplanungen sollen dank der neuen „GetDirections“-Schnittstelle ermöglicht werden. Auch die Einbindung von Verkehrsinformationen wird in Deutschland bald integrierbar sein, wie Microsoft verspricht. Mit dem neuen 3DVIA Tool ermöglicht Microsoft dem Anwender zudem das Erstellen von eigenen, fotorealistischen 3D- Modellen, die innerhalb der Live-Community mit anderen Teilnehmern gemeinsam bearbeitet werden können.

Sie können Microsoft Virtual Earth vom 4.- 9. März auf der CeBIT in Halle 4, Stand A26 ausprobieren.

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