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Kanye Wests "Life of Pablo"-Album für Apple, Google und Spotify erschienen

04.04.2016 | 10:12 Uhr |

Das Album, das für immer Tidal-exklusiv bleiben sollte, gibt es nun in den Streaming-Angeboten von Apple, Google und Spotify.

News vom 04.04.2016:

"My album will never never never be on Apple. And it will never be for sale... You can only get it on Tidal.". Das schrieb Kanye West noch am 16.02. auf seinem Twitter-Account und machte damit ordentlich Werbung für das Streaming-Produkt Tidal seines Rap-Kollegen Jay Z. Der Wind scheint sich nun allerdings gedreht zu haben, dass einstige "forever Tidal-Exclusive" Album, das "nie, nie, niemals auf Apple" erscheinen sollte, gibt es nun in den Streaming-Angeboten von Apple, Google und Spotify. Soviel dazu.

News vom 16.02.2016:

In den letzten Tagen wurden wir Zeuge, wie sich Kanye West auf Twitter zum Affen machte, aber der Reihe nach:

Das werden wir.

Kanye West hat in dieser Woche sein mittlerweile siebtes Studio-Album veröffentlicht . „The Life of Pablo“ feiert sein Debüt über die Streaming-Plattform Tidal. Dieser Exklusiv-Release verhalf Tidal zu neuer Beliebtheit. Mit dem Album-Release schafft es die App auf Platz eins der US-iOS-Charts.

Das hindert Kanye nicht daran, dem Rest der Menschheit unter die Nase zu reiben, dass sein Album nur auf Tidal erhältlich sein wird:

Darauf gab es auch unterhaltsame Antworten verschiedener User:

Auf die Tidal-Einnahmen ist Kanye West offensichtlich dringend angewiesen, denn er steht eigenen Angaben zufolge mit ganzen 47 Millionen US-Dollar in den Miesen. Interessant, wenn man bedenkt, dass er gerade auf die Fertigstellung seiner 20-Millionen-Dollar-Villa wartet.

Aus seinen finanziellen Schwierigkeiten macht Kanye West kein Geheimnis. Über seinen Twitter-Kanal schnorrte er zuletzt öffentlich Google-CEO Larry Page und Facebook-CEO Mark Zuckerberg um Unterstützung an. Eine Antwort erhielt Kanye nicht.

Im nächsten Tweet bettelt Kanye West geradezu danach, dass man Tidal abonnieren soll:

Das ist der Zeitpunkt der Kanye West doch noch eine Antwort einer prominenten Person einbringt. Edward Snowden fand die Bettelei wohl bemitleidenswert und zog einen Vergleich ( der auch auf ein Jeb-Bush-Video abzielt ) in seinem Tweet heran:

Das Netz feiert Edward Snowden natürlich dafür:

Musik gratis und legal über das Internet streamen

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