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Handy-Tarif für Kinder ohne Vertragslaufzeit

13.03.2008 | 14:04 Uhr |

Der Anbieter Kandy Mobile hat seinen alten Tarif gegen die neue Family Flatrate ausgetauscht. Das neue Angebot umfasst ein geringeres Leistungspaket, ist aber auch deutlich günstiger. Dafür müssen die Eltern bei den Anschaffungskosten tiefer in die Tasche greifen.

Kandy Mobile tauscht den Zweijahresvertrag und kostenlose netzinterne Gespräche gegen einen geringeren Monatspreis und minimale Vertragsbindung. Dafür verdoppelt sich der Preis für das Basispaket. Das neue Angebot nennt sich Familiy Flatrate. Ab sofort bietet die Website nur noch den neuen Tarif an. Der monatliche Paketpreis sinkt von 12,90 auf 4,95 Euro, in der Grundgebühr sind alle Gespräche zu einer Mobilfunk- und einer Festnetznummer enthalten.

Gespräche zu anderen Teilnehmern werden weiterhin mit 29 Cent abgerechnet, die Taktung beträgt 60/10 Sekunden. Eine SMS kostet 19 Cent. Die bislang freien Telefonate innerhalb der Kandy-Mobile-Community sind jetzt kostenpflichtig.

Die Ortungsfunktion, mit der Eltern den Aufenthaltsort ihres Kindes über das Mobiltelefon bestimmen können, ist ebenfalls wieder im Preis enthalten. Eine Standortbestimmung kostet 49 Cent. Der Preis für das Starterpaket ist auf 99 Euro gestiegen, zudem wird eine Anschlussgebühr von 25 Euro verlangt. Bisher kostete das Einsteigerpaket nur 49 Euro. Es enthält eine SIM-Karte und das Kandy-Mobile-Handy, ein Startguthaben fehlt. Dafür entfällt eine Mindestvertragslaufzeit, das Abo kann jederzeit zum Monatsende mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.

Das Handy bietet ein LC-Display mit 65.536 Farben, einen integrierten MP3-Player und einen Speicher von 64 MB, der durch microSD-Karten um 2 GB erweitert werden kann. Das Telefon hat nur 5 Tasten, die Eingabe von Kurznachrichten erfolgt über eine Cursor-Tastatur. Bluetooth oder Infrarot-Schnittstellen fehlen aus gutem Grund: Einzig über den USB-Anschluss und eine mittels Passwort gesicherte Software lassen sich Kontakte erstellen und bearbeiten und die Nummern festlegen, von denen aus das Kind erreicht werden kann. Außerdem wird so verhindert, dass die Kinder mit gewaltverherrlichenden Spielen und Videos in Kontakt kommen.

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