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Kanadier hat Heartbleed-Bug ausgenutzt

17.04.2014 | 15:05 Uhr |

Ein Kanadier wurde festgenommen, weil er den Heartbleed-Bug ausgenutzt haben soll, um an die Daten von 900 Steuerzahlern zu kommen.

Die kanadische Polizei hat einen 19 Jahre alten Mann festgenommen, weil er den Heartbleed-Bug ausgenutzt haben soll, um an sensible Informationen zu gelangen. Der Festgenommene soll die Daten von 900 Steuerzahlern von einer Regierungswebseite entwendet haben. Der Heartbleed-Bug ist eine Lücke im Verschlüsselungsprotokoll OpenSSL, das im Internet sehr weit verbreitet ist. Der Bug ermöglicht es, den Speicher von Servern und Kommunikationspartnern auszulesen. Wie der junge Mann im Detail an die Daten gekommen ist, verrät Reuters aber nicht.

Der Verdächtige wurde in seinem Haus in London, Ontario, am Mittwoch festgenommen. Ontario ist eine Provinz Kanadas im Südosten. Seine Computer wurden beschlagnahmt. Das Gerichtsverfahren soll am 17. Juli starten.

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